WordPress Suchmaschinenoptimierung – 12 Tipps + Bonus

WordPress Suchmaschinenoptimierung – so bringst du deine Website kostenlos und schnell in die Google Suchergebnisse.

WordPress ist weltweit das am häufigsten verwendete Content Management System und auch in Deutschland ist es sehr verbreitet. Über 1/4 aller Websites verwenden WordPress. Besonders Einsteiger schätzen das CMS sehr, da es einem viele Freiräume lässt, aber dennoch leicht zu bedienen ist. Ein weiterer Faktor ist, dass Content Marketing einen immer größeren Stellenwert einnimmt und WordPress die perfekte Basis zur Umsetzung bietet.

Auch wenn WordPress wirklich toll ist und auch wir es hier verwenden, bedarf es einiger Anpassungen bis es den strengen Anforderungen von Google genügt. Die wichtigsten 12 Ratschläge dazu findest du in diesem Blogbeitrag. Viel Spaß beim Lesen und Umsetzen!

1. Die Permalinkstruktur abändern

Wordpress Suchmaschinenoptimierung - Permalinks sind wichtigWordPress bietet frisch nach der Installation keine sonderlich suchmaschinenfreundlichen Permalinks an. Sie enthalten meist das Datum der Veröffentlichung, Satzzeichen und vieles mehr. Wenn Google nun die URL crawlt, wird die Suchmaschine daraus nicht schlau und kann keine Informationen über den Inhalt gewinnen.

Um das zu ändern loggst du dich in dein WordPress Backend ein und gehst auf Einstellungen -> Permalinks und wählst „Beitragsname“ aus.

Die Änderung wirkt sich nicht auf bereits veröffentlichte Beiträge, sondern nur auf zukünftige aus. Falls du auch die Permalinks der alten Beiträge ändern möchtest, musst du dies manuell tun. Wähle dazu den entsprechenden Beitrag aus. Unter dem Titel findest du den Permalink, den du auch hier bearbeiten kannst. Beachte jedoch, dass du in jedem Fall eine 301-Weiterleitung von dem alten Permalink zu der neuen URL vornehmen solltest, damit alte Verlinkungen nicht ins Leere laufen. Nutze dazu das Plugin Simple 301 Redirects.

In deiner URL solltest du stets das wichtigste Keyword deines Beitrages einbauen. So gibst du Google und den anderen Suchmaschinen direkt zu verstehen, worum es in deinem Text geht. Auch potentielle Besucher können so in den Suchergebnissen erkennen, dass sie bei dir an der richtigen Adresse sind.

2. Erstelle eine sitemap.xml

Häufig ist es für Suchmaschinen nicht so einfach alle Inhalte auf deiner Website zu finden. Um ihnen die Arbeit zu erleichtern, empfiehlt es sich eine Datei mit dem Namen sitemap.xml zu erstellen, in der alle Inhalte mit Link aufzufinden sind. Keine Angst, das musst du nicht selbst machen. Im nächsten Tipp stelle ich dir ein Plugin vor, das diesen Job und noch viel mehr für dich erledigt.

3. WordPress Suchmaschinenoptimierung –  Verwende das Yoast SEO Plugin

Es gibt sehr viele verschiedene SEO Plugins, aber Yoast ist mein Liebling. Es ermöglicht dir die Titel und die Beschreibung deiner Beiträge anzupassen und eine Vorschau dieser zu sehen, ohne dass du HTML beherrschen musst. Außerdem bekommst du eine kleine Checkliste an die Hand, mit der du überprüfen kannst wie gut deine Beiträge optimiert sind.

Achte darauf, dass deine Keywords in dem Titel und der Beschreibung vorkommen. Darüber hinaus sollen sie das Interesse des Lesers wecken und ihn dazu verleiten deine Website zu besuchen.

Yoast SEO erstellt dir zudem automatisch eine sitemap.xml mit allen Inhalten die auf deiner WordPress Website zu finden sind.

4. Teil Google mit, welche Inhalte nicht gecrawlt werden sollen

Jede Website hat Inhalte, die Google als nicht sonderlich gut ansieht. Darunter fällt zum Beispiel ein automatisch generiertes Impressum, die Datenschutzerklärung, eine Unterseite für in den Einkaufswagen gelegte Artikel, Seiten auf denen dem Besucher für den Einkauf gedankt wird etc. Bei der WordPress Suchmaschinenoptimierung sollte man darauf achten, dass solche Inhalte von Google nicht gesehen werden.

Dies macht man, indem man eine robot.txt Datei erstellt und im Wurzelverzeichnis hinterlegt. Hier erfährst du direkt von Google wie das funktioniert. Link

5. Optimiere alle deine verwendeten Bilder

Google hat große Schwierigkeiten damit den Inhalt eines Bildes zu erkennen. Dennoch schätzt die Suchmaschine es sehr, wenn du nicht nur Text, sondern auch Bilder verwendest und so deine Inhalte anschaulicher machst. Damit Google deine Mühen honorieren kann, ist es unbedingt notwendig, dass du jedes einzelne Bild mit einem passenden Title-Tag und Alt-Tag versiehst.

Es ist eine gute Idee deine Keywords hier so natürlich wie möglich einzubauen. Falls du mehrere Bilder verwendest, solltest du es jedoch nicht übertreiben.

6. Verwende AMP

Mittlerweile benutzen mehr als die Hälfte der Internetnutzer ein mobiles Endgerät zum Immer mehr Smartphonenutzer im InternetBrowsen. Mit AMP (Accelerated Mobile Pages) wird deine Website für sie deutlich schneller geladen und das liebt Google sehr. Mit dem AMP Plugin kannst du dies ohne Investition und manuelle Arbeit für dich nutzen. Leider wirkt sich das Plugin aber nicht auf bereits bestehende Inhalte aus. Um dies zu bewerkstelligen musst du einen fähigen Entwickler beauftragen, oder dich bei Sacando melden.

7. Die Datenbank entlasten

Wer eine Website über einen längeren Zeitraum pflegt und sich nicht um die Datenbank kümmert, wird schnell feststellen, dass diese immer größer wird. WordPress speichert beispielsweise jede Version eines Beitrags oder einer angelegten Seite ab, egal wie alt sie ist. Nach einiger Zeit kann so eine gewaltige Datenmenge zusammen kommen. Wer sich nicht um dieses Problem kümmert wird feststellen müssen, dass die Website immer langsamer wird.

Um die Datenbank zu optimieren muss man kein erfahrener Programmierer sein. Die Aufgabe haben bereits die Entwickler dieses Plugins für dich übernommen. Einfach installieren und all deine Datenbankprobleme lösen sich in Luft auf.

8. Weitere relevante Inhalte verlinken

Interne Links spielen eine große Rolle bei der WordPress Suchmaschinenoptimierung. Das hat mehrere Faktoren. Zum einen werden sie als Backlinks gewertet und bieten dir somit die Möglichkeit deine Inhalte in den Googlesuchergebnissen weiter nach vorne zu bringen. Zum anderen helfen sie dabei die Besucher länger auf deiner Website zu behalten und deine Absprungrate zu reduzieren. Diese Werte werden von den Suchmaschinen genau beobachtet und ausgewertet. Experten erwarten, dass das Nutzerverhalten in Zukunft einen immer größer werdenden Stellenwert einnehmen wird.

Arbeite also daran, dass deine Besucher möglichst viel Zeit auf deiner Website verbringen. Google wertet dies als ein Zeichen für großes Interesse und honoriert das.

9. Verwende ein Rich Snippet Plugin

Mit Sicherheit hast du bereits Websites gesehen, die neben ihren Suchergebnissen Sterne-Bewertungen oder ähnliches stehen hatten. Das nennt man Rich Snippets und sie fangen die Aufmerksamkeit des Besuchers. Das Resultat sind höhere Klickraten. Besonders jene die auf Platz 2 oder 3 stehen profitieren besonders davon.

Es gibt ein paar Plugins (hier findest du ein Beispiel), aber die meisten funktionieren nicht einwandfrei und werden nur unregelmäßig aktualisiert. Die optimale Lösung ist, einen Entwickler anzuheuern und den Rich Snippet Code direkt in deine Website einbinden zu lassen. Das kostet zwar ein paar hundert Euro, jedoch hast du danach eine super Lösung. Übrigens: Wir machen dir einen besonders guten Preis!

10. Mache deine Inhalte teilbar

Soziale Netzwerke umspannen die WeltDie sozialen Netzwerke gehören zu den am meisten besuchten Websites der Welt. Nahezu jeder benutzt sie und hier werden gerne interessante Links und Videos geteilt. Suchmaschinen berücksichtigen die Aktivitäten sehr und wenn deine Website auf Facebook, Twitter, Youtube und Co beliebt ist, wird sich das positiv auf deine Rankings auswirken.

Damit es deine Besucher besonders leicht haben deine Inhalte zu teilen, solltest du ein Social Share Plugin verwenden.

Häufig passt es optisch nicht perfekt zu deiner Website. Ein Freelancer kann dir aber dabei helfen das zu ändern. Da es nicht viel Arbeit ist, wirst du mit einigen Euros ans Ziel kommen.

11. WordPress Suchmaschinenoptimierung – Verwende ein Caching Plugin

Wie du wahrscheinlich bereits mitbekommen hast, ist die Ladezeit deiner Website ein elementarer Punkt der WordPress Suchmaschinenoptimierung. Ein Caching Plugin hilft dir genau bei diesem Punkt. Es gibt viele verschiedene Plugins die dir dabei helfen, aber W3 Total Cache ist in jedem Fall sehr empfehlenswert. Es wird sehr häufig aktualisiert und ist das Caching Plugin, welches am häufigsten gedownloaded wurde. Alleine deshalb stimmen die meisten Entwickler ihre Themes und Plugins auf W3 Total Cache ab und so wirst du am wenigsten Kompatibilitätsprobleme mit dem Plugin haben.

Hier findest du heraus, wie man W3 Total Cache richtig einstellt.

12. Achte auf deine Kommentare

WordPress ist in erster Linie ein Blogging CMS und bei Beiträgen ist standardmäßig das Kommentieren möglich. Da von den Besuchern generierter Content prinzipiell gut ist, solltest du diese Funktion auch eingeschaltet lassen. Jeder einzelne Kommentar sollte jedoch von dir geprüft und erst anschließend freigeschaltet werden. Achte darauf, dass du deinen Spam bei dir veröffentlichst und auch keine Links zu illegalen oder fragwürdigen Inhalten enthalten sind. Hier gibt es leider keine automatisierte Lösung. Du wirst dich also einmal am Tag einloggen und alle neuen Kommentare überprüfen müssen.

BONUS: Sicherheit für deine WordPress Website

Wenn du die WordPress Suchmaschinenoptimierung gut gemacht hast, wirst du dich über einige neue Besucher auf deiner Website freuen können. Je bekannter und populärer dein Blog wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass du Opfer eines Angriffes wirst. Da WordPress weltweit so beliebt ist, haben sich Hacker und Betrüger auf dieses CMS spezialisiert und verbringen viel Zeit damit Zugang zu deiner Website zu bekommen und dir Schaden zuzufügen. Um das zu vermeiden, solltest du unbedingt diese drei Ratschläge beherzigen.

1. Ändere deinen Nutzernamen und die Login-URL

Frisch nach der Installation ist der Benutzername deines WordPress-Zugangs „admin“. Das Die Bedrohung durch Hacker ist realwissen auch alle Hacker und haben somit oft leichtes Spiel. Du solltest in jedem Fall einen alternativen Benutzernamen wählen, wenn du keinem Angreifer zum Opfer fallen willst. Bei fast allen WordPress Websites ist zudem der Admin-Login unter der Url „deinedomain.de/wp-admin“ zu finden. Ihn auf einen anderen Pfad zu legen ist eine sehr gute Idee und hilft dabei automatisierten Angriffen zu entgehen.

Ich kann dir sehr das Sicherheitsplugin iThemes Security ans Herz legen. Mit der kostenfreien Version kannst du deine Website deutlich sicherer machen und den meisten Gefahren problemlos aus dem Weg gehen.

2. Regelmäßige Backups machen

Wie viel Zeit, Geld und Energie hast du bereits in deine Website investiert? Stell dir vor all das würde eines Tages für die Katz sein. Häufig bist du selbst dafür verantwortlich, dass deine Website kaputt geht, aber es gibt auch zahlreiche Faktoren, die du nicht beeinflussen kannst. Ein Backup Plugin kann regelmäßig Sicherheitskopien erstellen und auf einer externen Quelle für dich abspeichern. Eines Tages kann dir das all deine Arbeit retten!

3. Dein Kontaktformular mit einem CAPTCHA schützen

Niemand mag es nervige CAPTCHAs zu lösen, aber es gibt einen guten Grund wieso sie so verbreitet sind. Es gibt zahlreiche Bots die das Internet nach Webseiten mit Kontaktformularen durchsuchen und anschließend massig Spam versenden. Sobald du als ein solches Opfer identifiziert wurdest und auf einer Liste landest, wirst du täglich tausende Bots auf deiner Website haben, die dir Spam schicken. Sie treiben deine Absprungrate in die Höhe, belasten deinen Server und müllen dein Postfach zu. Mit einem CAPTCHA kannst du dich leicht davor schützen.

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