13 wertvolle Marketing Lektionen aus Ibiza

Ibiza vereint Schönheit und PartyVon Mai bis September ist Ibiza der Ort an dem man gesehen werden will und wo die heißesten Partys steigen. Es gibt keine angesagtere und heißere Location unter den Jungen, Reichen und Elitären als die balearische Partyinsel.

Wer einen Blick auf die Social Media Accounts der Promis wirft wird sehen, dass besonders zur Opening Saison alle einen Privatjet chartern und sich auf den Weg nach Ibiza machen.

Es gibt zwei Dinge die mir besonders gut gefallen: Marketing und Partys, und so habe ich darüber nachgedacht wie es wohl gekommen ist, dass diese Insel eine solche Anziehungskraft auf reiche und prominente Persönlichkeiten ausübt.

Obwohl ich kein internationaler Star bin habe ich dennoch Einblicke hinter die Kulissen und kann erklären wie die Entwicklung Ibizas abgelaufen ist. Die gleichen Marketingprinzipien können auf jedes Unternehmen der Welt abgewendet werden, egal ob es um ein lokales Handwerkunternehmen oder einen internationalen Big Data Konzern handelt. Die Partys auf Ibiza bringen Jahr für Jahr große Millionengewinne für Clubs, Promoter, Veranstalter und Bars ein. Auch Hotels, Restaurants und etliche andere profitieren von der anreisenden Partymeute. Die Insel wurde in eine erstklassige Partyhochburg verwandelt und Jahr für Jahr steigt die mediale Aufmerksamkeit und der Profit.

Die nachfolgenden wertvollen 13 Geschäftsprinzipien wurden für die Vermarktung luxuriöser Partys auf Ibiza angewandt, können aber auf jedes Unternehmen übertragen werden und so den Erfolg nachhaltig steigern.

1. Die Preise so festsetzen, dass niemand außen vor ist

Obwohl Ibiza viele reiche und einflussreiche Menschen, die bereit sind unglaubliche Geldbeträge in Clubs auszugeben, gibt es dennoch Tickets die sich auch Normalverdiener leisten können. Sie wollen einfach nur die DJs und Acts sehen und an der ausgelassenen Stimmung teilhaben.

Die Anbieter verdienen an diesen Tickets nicht viel Geld und ich tippe darauf, dass sie diese zum Eigenkostenpreis weitergeben. Von ihnen werden wahrscheinlich die Acts bezahlt, denn ein gefragter DJ kann in der Hauptsaison auf Ibiza bis zu 200.000€ pro Nacht verdienen.

Die Clubs verdienen ihr Geld mit dem Verkauf von VIP Tickets, sehr kostspieligen Drinks und dem Vermieten von Tischen. Wer sich in der Szene auskennt weiß, dass gefragte Läden eine hohe Reservierungsgebühr für einen Tisch verlangen und zusätzlich eine vorgeschriebene Mindestmenge an Schnapsflaschen abgenommen werden muss. Auf Ibiza kostet ein Tisch in der Nähe des DJs in der Saison etwa 10.000€ und es müssen zusätzlich mindestens 10 Flaschen Schnaps gekauft werden. Im Durchschnitt kostet eine Flasche etwa 1.000€, sodass der Tisch dem Club einen Mindestumsatz von 20.000€ am Abend bringt.

Auf Ibiza gilt es als cool viel Geld auszugeben und jeder will mit seinen Ausgaben prahlen. Den Reichen wird eine Plattform gegeben um ihren Wohlstand zur Schau stellen zu können und ihr Ego zu stärken. An diesem Wahnsinn verdienen die Unternehmer sehr viel Geld.

Obwohl sie wahrscheinlich mehr Geld verdienen könnten, wenn sie nur VIPs hineinlassen würden und ihnen mehr Raum bieten, haben sie verstanden dass es dennoch Sinn ergibt jeden Gast zu bedienen. Dies hat vor allem damit zutun, dass die VIP Gäste sich den “Normalos” überlegen fühlen und dies auch demonstrieren wollen. Darüber hinaus sind die normalen Gäste sehr stolz darauf auf einer Party auf Ibiza sein zu können und machen über soziale Netzwerke und im Freundeskreis sehr aktiv Mundpropaganda. Sie werden so unbezahlten Werbebotschaftern, sodass der Hype um Ibiza und die dort stattfindenden Partys immer größer wird.

Ein Unternehmer sollte also darauf achten, dass sein Produkt oder seine Dienstleistung jedem (in begrenztem Maße) zugänglich ist.

2. Vor allem jene bedienen, die viel Geld ausgeben

Viele reiche Männer reisen wegen der schönen Frauen auf Ibiza anWie bereits erwähnt ist es wichtig, dass niemand ausgeschlossen wird. Gleichzeitig muss aber darauf geachtet werden, wo das große Geld verdient wird. Auf Ibiza sind das die reichen Partygänger die Flaschen und Tische kaufen.

Viele Menschen denken, dass Promis die Haupteinnahmequelle der Clubs sind, doch so funktioniert es in der Branche nicht. In der Regel kosten sie den Club Geld. Die Promis geben hier nämlich kein Geld aus. Sie tauchen auf und die Promoter besorgen ihnen Tische und kostenlose Drinks. Das tun sie, damit wohlhabende Gäste auf den Club aufmerksam werden. Sie wollen in der Nähe der Stars gesehen werden und sind bereit dafür sehr viel Geld zu zahlen.

Falls Beyonce und Jay-Z sich auf Ibiza blicken lassen wird jeder Clubbesitzer davon träumen, dass sie auf seine Party kommen. Viele Stars werden sogar dafür bezahlt dass sie sich in einer Location aufhalten. Glaub es oder nicht, aber wenn Jay-Z und Beyonce an einem VIP Tisch sitzen, kann der direkt daneben liegende für einen hohen sechsstelligen Betrag vermietet werden.

Wenn ein Tisch für einen solchen Preis vermietet wird, wird alles unternommen um dem bezahlenden Gast einen angenehmen Abend zu bereiten. Sie werden auf Händen getragen und es wird versucht jeden Euro aus ihnen zu massieren. Wunderschöne Frauen bringen die Getränke an den Tisch und die Promoter stellen sicher, dass ihren Cashcows jeder Wunsch von den Lippen gelesen wird.

Es ist also wichtig, dass jeder Kunde einen exzellenten Service erfährt, die wirklich großen jedoch im Fokus stehen. Sie zu ersetzen ist deutlich schwieriger.

3. Alle Marketingbemühungen tracken, auch nicht digitale

Dass man sein Onlinemarketing ständig kontrollieren und tracken sollte ist kein Geheimnis. Wie sieht es aber mit den Offline Maßnahmen aus? Hier gibt es ein Google Analytics und keine Tracking-Pixel. Hier gilt es kreativ zu werden. Nur wer vernünftig trackt weiß, welche Kanäle die Kunden bringen und kann diese anschließend skalieren.

Ibiza ist das perfekte Beispiel dafür, dass das nicht immer schwierig sein muss. Wer bereits hier war weiß, dass an jeder Ecke Promoter lauern die Flyer verteilen und Leute dazu bewegen wollen auf ihre Veranstaltung zu kommen. Sie werden für jeden zahlenden Gast bezahlt. Genau das Gleiche passiert tagtäglich in Las Vegas. Auf den Straßen wird hart daran gearbeitet jeden Platz einer Show oder einer Partys zu besetzen.

In vielen Fällen wird den Gästen ein Armband angeboten und wenn man dieses beim Eingang zeigt, wird einem ein Rabatt angeboten. Wenn man dies tut weiß der Clubbesitzer automatisch von welchem Promoter der Gast kommt und wo er angesprochen wurde.

Mit diesen Daten kann herausgefunden werden welcher Promoter einen guten Job macht und von welchen Arbeitnehmern man sich lieber trennen sollte. Außerdem kann so in Erfahrung gebracht werden an welchen Orten sich Menschen aufhalten die gut auf das Angebot reagieren. Dieses Wissen führt dazu, dass sich die Marketingbemühungen effektiver werden.

Der Trick ist die Dinge nicht zu kompliziert zu gestalten. Auf Ibiza sind einfache Armbänder dafür verantwortlich, dass Millionen von Euros verdient werden.

4. Aktuelle Kunden zu befriedigen ist einfach als nach neuen zu jagen

In den Buchten Ibizas liegen viele teure YachtenWer sich gut um seine besten Kunden kümmert stellt sicher, dass diese regelmäßig zurück kommen und weiteres Geld ausgeben. Wenn ein Millionär auf Ibiza wie ein König behandelt wird und eine tolle Zeit hat, wird er im folgenden Jahr wieder anreisen und noch mehr Geld ausgeben.

Jedes Unternehmen hat Kosten die mit der Gewinnung neuer Kunden verbunden sind. Üblicherweise sind diese ziemlich hoch. Demnach ist es wichtig, dass ein gewonnener Kunde möglichst lange dem Unternehmen treu bleibt. Wenn die Akquisitionskosten beseitigt werden, wird der Profit enorm in die Höhe schießen. Die größeren Margen bringen das Unternehmen in die komfortable Situation die Marketingmethoden zu skalieren und somit die Kundenbasis stetig zu erweitern. Wenn dies geschieht wächst die Firma exponentiell!

Um die Kunden glücklich zu stimmen muss man nicht so weit wie die Partypromoter auf Ibiza gehen. Ein einfacher Coupon, ein Geschenk zu Weihnachten, oder eine freundliche E-Mail können schon Wunder bewirken.

Dies ist noch wichtiger wenn man einen Dienst anbietet der mit laufenden Kosten verbunden ist. Wer Waren verkauft und seine Kunden sehr glücklich stimmt hat dennoch keine Garantie, dass sie wieder bei ihm bestellen werden. Wenn man aber einen monatlichen Betrag berechnet, wie es beispielsweise ein Fitnessstudio tut, ist dies anders. Unglückliche Kunden werden kündigen und zur Konkurrenz abwandern. Es ist immer günstiger die aktuelle Kundschaft glücklich zu machen, als sich eine neue suchen zu müssen.

5. Partnerschaften bringen große Profite und kosten wenig

Wer eine sinnvolle Partnerschaft eingeht kann damit viel Geld verdienen, ohne selbst einen einzigen Kunden gewinnen zu müssen.

Auf Ibiza gibt es viele Clubs die Crosspromotion betreiben. Falls beispielsweise im Bora Bora eine Mittagsparty stattfindet, könnte es sein, dass der Club sich mit dem Space zusammenschließt und dort in der Nacht eine Partys gefeiert wird. Da sie nicht zeitgleich um Kunden konkurrieren, gehen sie eine Partnerschaft ein und bewerben das Event des jeweils anderen.

Social Media ist auf Ibiza ein riesiges Thema und die guten Promoter haben auf Facebook, Twitter und Instagram eine riesige Fanbasis. Ein einziger Beitrag kann tausende Menschen erreichen und wenn dieser von den Fans geteilt und verbreitet wird, hat man nahezu die gesamte Zielgruppe beworben. Hier findet ein Großteil der Kommunikation statt. Social Media ist nicht nur eine erstklassige Möglichkeit auf dem Laufenden zu stattfindenden Partys zu bleiben. Viele Benutzer wollen angeben und teilen Bilder von sich auf den angesagten Feierlichkeiten.

Für Sacando ist es ein großes Thema mit anderen Agenturen zusammen zu arbeiten. Wir bieten unsere Dienstleistung nicht nur den Endkunden, sondern auch anderen SEO Agenturen an und Verkäufern an. Jeden Monat bekommen wir über diesen Kanal neue Kunden, ohne unser Marketingbudget aufbrauchen zu müssen. Unsere Partnerschaften sind im hohen Maße für unseren schnellen Wachstum verantwortlich.

Ein Partnerprogramm auf die Beine zu stellen ist sehr leicht und jedes Unternehmen sollte davon Gebrauch machen.

6. Namenhafte Influencer bringen eine große Reichweite

Die besten DJs der Welt reisen nach IbizaJay-Z und Beyonce wurden bereits vorher erwähnt und sie können durch wirklich jeden bekannten Promi ersetzt werden. Die Beliebtheit von Ibiza ist maßgeblich durch die Anwesenheit der Promis und Influencer erzeugt wurden.

Social Media erlaubt es den Normalos einen Blick in das Leben der Prominenten werfen zu können. Diese genießen es Einblicke zu gewähren und haben aus diesem Grund eine große Fangemeinde. Durch regelmäßige Posts bleiben sie ständig im Gespräch, was für ihre Karriere wichtig ist. Ibiza ist keine neumodische Erscheinung. Den Partyort gibt es seit langer Zeit und war schon immer ein Reiseziel der Reichen und Berühmten.

Ein maßgeblicher Faktor für den Erfolg des Ortes war die Aufmerksamkeit die DJs und Promis ihm über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter gaben. Wenn nun Prominente auf Ibiza auftauchen erwarten sie wie Könige behandelt zu werden und für nichts zahlen zu müssen. Sie sind sich darüber im Klaren, dass ihre bloße Anwesenheit den Clubs Geld einbringt. Viele verlangen deshalb eine Bezahlung und die Clubbesitzer sind damit einverstanden, da eine gute Reichweite über Social Media garantiert ist.

Wer ein Produkt online vertreibt sollte sich an die Influencer der Branche wenden und ihnen eine Chance geben. Die Preise sind in letzter Zeit enorm gestiegen, was daran liegt, dass die Nachfrage so hoch ist. Die Nachfrage ist hoch, weil diese Art des Marketings sehr gut funktioniert.

Wer beispielsweise Webdesign in Köln verkauft muss einige Euros pro Klick zahlen. Wenn man jedoch einen Influencer findet der viele Unternehmer und Startups als Fans hat, kann sich eine Beauftragung durchaus lohnen. Wenn man für 1.000€ einen Haufen Klicks bekommt, ist das ein gutes Geschäft. Zudem ist davon auszugehen, dass Traffic von einem Influencer besser konvertiert, da die Fans ihm vertrauen.

In jeder Nische gibt es Influencer. Die Anzahl der Fans ist dabei nicht alleine entscheidend. Deutlich wichtiger ist die bei ihm stattfindende Interaktion.

7. Die Präsentation entscheidet

Einer der Gründe für Ibizas explodierende Popularität ist die wundervolle Umgebung. Die Insel ist wirklich sehr schön und bietet einen einzigartigen Anblick. Die Partys sind atemberaubend und die Landschaft macht den Aufenthalt zu einem sagenhaften Erlebnis.

Die Promoter bewegen sich in einer Szenerie die sehr dazu beiträgt, dass die Partys sehr exklusiv sind. Wenn man Ibiza auf ein Kartoffelfeld in der Eifel bringen würde, wäre es dann ein ähnlicher Erfolg? Wahrscheinlich wäre es eine einzige Katastrophe und eine Geldverbrennungsmaschine. Niemand würde darüber sprechen oder Bilder in den sozialen Netzwerken posten. Niemand würde seine Reisepläne ändern um auf einem Kartoffelfeld zu feiern. Die Präsentation ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Ibiza. Eine tolle Präsentation sorgt dafür, dass Kunden ein Geschäft mit einem machen wollen.

Wer einen Handelsladen betreibt muss dafür sorgen, dass dieser sehr einladend und komfortabel ist. Die Produkte müssen so präsentiert werden, dass der Kunde sich wohl fühlt und das Gefühl hat in einer exklusiven Atmosphäre zu sein. Wer ein Geschäft führt in dem es einfach nur darum geht Waren möglichst günstig zu verkaufen konkurriert automatisch mit den großen Onlineshops, die sehr wahrscheinlich deutlich günstiger verkaufen können, da sie weniger Kosten haben. Wer höhere Preise verlangen will muss über die Präsentation punkten.

Wer ein Online Business betreibt oder hier Kunden akquiriert muss darauf achten, dass die Website einzigartig und wirklich toll aussieht. Andauernd bekommen wir Anfragen von Shops und lokalen Anbietern die gerne hätten, dass wir SEO für sie machen, aber nichts an ihren schrecklichen Websites und Stores machen wollen. In vielen Fällen würden selbst beste Rankings nicht dafür sorgen, dass endlich ein Kunde eine Bestellung aufgibt oder zum Telefon greift. Es ist wichtig Geld für ein vernünftiges und zeitgemäßes Design auszugeben. Durch die Beauftragung eines Informatikstudenten der mit einem Baukasten eine Website bastelt wird nicht dazu führen, dass man in einem besseren Licht erscheint als die Konkurrenz.

8. Geld ausgeben um die richtigen Kunden zu gewinnen

Wer am Marketing spart kürzt den eigenen UmsatzAuf Ibiza werden hunderte Millionen Euros verdient, vielleicht sogar Milliarden und das Jahr für Jahr. Sie locken Gäste aus der ganzen Welt an, die lächerliche Eintrittsgelder zahlen und ausgesprochen überteuerte Getränke bestellen. Das schaffen sie, indem sie viel Geld ausgeben.

Die Clubs in denen die angesagten Events stattfinden lassen die besten DJs der Welt einfliegen. Viele von ihnen verlangen bis zu 200.000€ für einen Auftritt der nur einige Stunden dauert. Ein großes Event hat in der Regel einige Openings Acts die von ein paar Headlinern gefolgt werden. In nur einer Nacht können mehr als eine Million Euro für DJs ausgegeben werden.

Das klingt wahnwitzig, doch ohne diese Ausgaben wäre das Event nicht so einzigartig und würde nicht für die vielen Schlagzeilen sorgen, die man jedes Jahr aufs neue lesen kann. Ohne den Rummel würden auch die reichen Partygäste nicht erscheinen.

Die gleiche Mentalität sollte in jedem anderen Unternehmen gefunden werden. Wer einen E-Commerce Store betreibt muss Geld investieren, damit er toll aussieht und gut konvertiert. Um anschließend für potentielle Kundschaft zu sorgen, muss in Suchmaschinenoptimierung, Social Media, Display Ads, Solo Ads, Kooperationen und PPC investiert werden. Man kann nicht erwarten, dass man einen Shop online stellt und die Kunden anschließend von alleine zu ihm finden.

Einen Teil unserer Kunden ziehen wir über soziale Netzwerke an. Die Bereitstellung von kostenfreiem Content wie diesen kostet uns zwar kein Geld, erfordert aber eine große zeitliche Investition in der wir nicht effektiv in der Agentur arbeiten können, was Kosten verursacht. Anschließend bezahlen wir den sozialen Netzwerken dafür Geld, damit wir die Beiträge promoten können. Dies bringt potentielle Kunden auf unsere Website und trägt dazu bei, dass Sacando sich als Marke etablieren kann. Wir haben zwar hohe Umsätze, investieren aber auch viel Geld in Werbung um diese aufrecht erhalten zu können.

9. Die Lage ist entscheidend – egal ob online oder offline

Die Lage Ibizas ist einzigartig und einer der Gründe weshalb dort ein wahrer Tourismus-Boom ausgebrochen ist. Auch für lokale Geschäfte ist die Lage von größter Bedeutung.

Man sollte an einem Ort sein, den die Kunden leicht erreichen können und an dem man sehr gut sichtbar ist. Niemand würde ein Ladenlokal auf dem Land mieten, wo es keine Autobahnabfahrt gibt. Hier würde niemand von dem Geschäft erfahren und dementsprechend würden Kunden ausbleiben. Eine Glasfront an einer viel befahrenen Straße sorgt hingegen dafür, dass man viele neugierige Augen auf seiner Auslage hat und man stets gut erreichbar ist.

Auch online ist es sehr wichtig, dass man Aufmerksamkeit bekommt und gut erreichbar ist. Die Platzierungen in Google sind hier der wichtigste Faktor. Wer auf Position 1 für alle relevanten Suchbegriffe ist, wird mit Sicherheit reißenden Absatz finden. Konkurrenten auf der 4. Seite schenkt jedoch niemand Beachtung.

10. Die Sicherheit der Kunden muss stets Priorität haben

Nur wer sich sicher fühlt gibt Geld ausAuf Ibiza wimmelt es von Security und Polizei. So wird sichergestellt, dass sich die Gäste stets sicher fühlen und sich auf den Partys entspannen können. Nur in einem solchen Umfeld haben sie kein Problem damit den prall gefüllten Geldbeutel zu zücken. Keine Berühmtheit wird auf ein Event gehen, auf dem sich kriminelle und Schläger herumtreiben. Diese Gefahr gehen sie nicht ein.

Dies ist einer der Hauptgründe dafür, dass die Eintrittspreise auch für reguläre Besucher am oberen Ende angesiedelt sind. Bis zu 100€ Eintritt ist zwar alles andere als günstig, jedoch noch sehr weit davon entfernt was für eine Tischreservierung und eine Flasche Vodka verlangt wird. Der Preis ist so niedrig, dass Normalverdiener die auf die Party wollen ihn noch bezahlen können, aber so hoch, dass die Asis wegbleiben.

Wer ein Geschäft betreibt und hochpreisige Waren anbietet sollte ebenfalls auf die Sicherheit der Kunden achten. Sicherheitskameras und ein gut ausgeleuchteter Parkplatz können bereits einen großen Unterschied ausmachen. Auch Online ist Sicherheit essentiell. Https und Sicherheitszertifikate geben den Kunden beim Eintippen ihrer Kreditkartendaten ein sicheres Gefühl. Auch eine vernünftige Datenschutzerklärung und Informationen darüber, was mit den Daten der Kunden geschieht sorgen dafür, dass mehr Käufe getätigt werden.

Es spielt keine Rolle ob man ein Partyevent plant, einen Modeladen betreibt, oder Waren online an den Mann bringen will. Gleich beim ersten Besuch muss der Kunde sich wohl fühlen. Mir ist es schon öfter vorgekommen, dass ich eine Website besucht habe, das Produkt bestellen wollte, aber ein ungutes Gefühl hatte. Im Endeffekt passiert es dann oft, dass ich lieber bei Amazon bestelle und einen höheren Preis zahle. Die Sicherheit ist es mir wert.

11. Das beste Produkt oder die beste Dienstleistung anbieten

Wer sich die Liste der Headliner auf Ibiza anschaut wird feststellen, dass hier jeder große Name vertreten ist. Jeder spielt auf Ibiza und wird dafür sehr gut bezahlt. DJs nutzen die Events als Statussymbol, denn nur wer hier aufgetreten ist hat es geschafft. Wer als Headliner gebucht wurde, kann anschließend deutlich mehr Geld für kleinere Auftritte bei lokalen Partys verlangen.

Die Ibiza Promoter verkaufen die Tickets, als würde man mit ihnen die beste Zeit seines Lebens erleben können. Ob das tatsächlich so ist hängt stark vom eigenen Geschmack ab. Zumindest bekommt man Zutritt zu einer der gefragtesten Partys der Welt. Jeder Gast kommt in den Genuss der besten DJs und an keiner Ecke wird gespart oder ein Kompromiss eingegangen. Qualität steht an vorderster Stelle.

Wer einen Sandwhichladen eröffnen will muss mit dem besten Produkt glänzen. Der frischste Brot, das beste Fleisch und liebevoll zubereitete Saucen. Mit Sicherheit könnte man Geld sparen, indem man gefrorenes Brot und günstiges Fleisch verkauft, jedoch würde das die guten Kunden vertreiben. Die meisten Menschen haben kein Problem damit etwas tiefer in die Tasche zu greifen, wenn man dafür ein wirklich gutes Produkt bekommt. Um ehrlich zu sein habe ich selbst einige Jahre gebraucht um das zu realisieren. Über den Preis zu konkurrieren ist nur für riesige Konzerne eine vernünftige Unternehmensstrategie.

Seitdem wir uns dazu entschieden haben hochwertigen Content zu publizieren, haben wir mehr hochwertige Kunden angezogen die auch bereit sind gutes Geld für eine erstklassige Dienstleistung auszugeben. Wer das Beste bietet, wird auch die Besten abziehen.

12. Den Ruf des Unternehmens kräftigen

Der Ruf der Partyszene auf Ibiza ist makellos. Das liegt vor allem daran, dass jeder der dorthin reißt und das nötige Budget mitbringt viel Spaß hat und tolle Erfahrungen sammelt. Es wird rund um die Uhr hart daran gearbeitet, dass es jedem gefällt und das spricht sich herum.

Falls es plötzlich einen Sinneswandel geben würde und die besten DJs nicht mehr gebucht werden, würden die Gäste mit ihren Freunden darüber sprechen und der Ruf der Partyinsel geht den Bach runter.

Neben dem bereits besten Produkt muss man auch einen erstklassigen Service bieten. Wer zwar ein gefragtes Produkt hat, den Kunden aber als totales Arschloch entgegentritt, wird dennoch keinen guten Ruf aufbauen können.

Wenn ich mit Kunden arbeite, ist es mein Ziel eine langfristige Zusammenarbeit zu erreichen. Dazu ist es nötig jeden mit Respekt zu behandeln und möglichst viel über die Kunden in Erfahrung zu bringen. Zwar ist unser Service ausgezeichnet, aber ich denke dass ein Großteil unseres schnellen Wachstums auf unseren Service zurück zu führen ist. Wir sind stets erreichbar, antworten schnell auf Anfragen und sind immer professionell.

Der einzige Weg zu erfahren ob ein Kunde mit der gelieferten Leistung zufrieden ist, ist ihn zu fragen. Ein Onlineshop kann Umfragen per E-Mail rausschicken und einen Gutschein für das Ausfüllen anbieten und lokale Geschäfte können an der Kasse die Kunden mit Rabatten bestechen, wenn sie einen kurzen Fragebogen ausfüllen. Ich habe bereits erlebt, dass man in einem Geschäft ein iPad in die Hand gedrückt bekommt, auf dem einige Fragen stehen.

Der Fokus der meisten Unternehmen liegt meist darauf mehr Traffic zu generieren und so neue Kunden zu gewinnen. Man sollte aber nicht außer Acht lasse, dass auch die Erfahrung die jeder Kunde beim Einkauf macht optimiert werden muss, damit man einen guten Ruf bekommt.

13. Den Einkaufprozess erleichtern

Wer auf ein Event auf Ibiza gehen möchte, findet an jeder Ecke einen Promoter der Tickets verkauft. Auch online gibt es Shops, die Tickets im Angebot haben. Mittlerweile sind die Partys so bekannt, dass bereits Monate im Voraus alles ausverkauft sein kann. Nur selten kommt es vor, dass die Gäste auf Gut Glück zum Club gehen, sich in die Schlange stellen und Karten kaufen wollen.

Wer das nötige Geld hat, kann dieses mühelos überall ausgeben.

Ich habe in den letzten Jahren etliche Websites analysiert, die es den Kunden echt schwer gemacht haben einen Einkauf zu tätigen. Wer ein physisches Produkt verkauft, muss seine Kunden keine Formulare ausfüllen oder anrufen lassen. Dieser unnötige Schritt treibt sie nur dazu woanders einzukaufen.

Natürlich sollte man für jene die Fragen haben eine Hotline oder einen Livechat bereitstellen, aber jene die bereit sind Geld auszugeben sollte keinerlei Steine in ihrem Weg finden.

Man sollte sie auch nicht dazu nötigen ein Konto eröffnen zu müssen, oder zu viele persönliche Informationen preiszugeben. Stripe ist einer der erfolgreichsten Zahlungsprozessoren geworden, da hier lediglich die Kreditkartennummer und der Name des Käufers abgefragt wird, sodass man in wenigen Augenblicken einen Einkauf tätigen kann. Es gibt ein kleines Popup, die Informationen werden eingetragen und fertig. Der erste Gedanke der einem Kunden kommt wenn man ein Konto eröffnen muss ist, dass man unzählige Werbemails bekommt, auf die niemand Lust hat.

Mein Fazit

Auch wenn man nicht auf Partys steht und kein Interesse daran hat nach Ibiza zu fliegen kann man dennoch vieles von dem Großereignis lernen. Es macht keinen Unterschied ob man eine SEO Agentur, einen Onlineshop oder ein traditionelles lokales Unternehmen besitzt. Jeder kann diese 13 Tipps benutzen um das Marketing zu verbessern und sich als Marke zu etablieren.

Wer sich etwas Zeit nimmt und das große Ganze betrachtet wird feststellen, dass alle Unternehmen Erfolg haben, wenn sie die Basics beherzigen. Keiner der oben angeführten Ratschläge trifft nur auf Ibiza oder die Partyszene zu. Die sind für jedes Unternehmen anwendbar, das sich weiterentwickeln möchte.