Mit Content Upgrades tausende Leads sammeln

Suchmaschinenoptimierung zu machen ist ein Vollzeitjob. Es müssen Texte überarbeitet, Metadaten angepasst, die Ladezeit der Website optimiert und Verlinkungen aufgebaut werden. Nebenbei gilt es interne Verlinkungen zu erstellen, neue Inhalte zu veröffentlichen und die Webpräsenz so anschaulich und benutzerfreundlich wie möglich zu machen. Durch SEO kann man eine sehr gute Rendite einfahren und viele Besucher auf die eigene Website holen. Man läuft jedoch Gefahr sich von Google abhängig zu machen. Wer eine Google Abstrafung bekommt, kann schnell sein Einkommen verlieren und aus diesem Grund sollte man vorsichtig sein und nicht alles auf ein Pferd setzen.

Ein Content Upgrade bringt viele neue Newsletter AbonnentenEs gibt viele alternative Trafficquellen die man in jedem Fall simultan ausbauen sollte. Eine E-Mailliste ist da ein sehr gutes Beispiel, da man über sie die Möglichkeit hat, vollkommen unabhängig Personen mehrmals zu kontaktieren und sie auf interessante Inhalte aufmerksam zu machen. Wer sich eine gute Liste aufgebaut hat, kann per Knopfdruck Traffic und somit Geld generieren. Was in der Theorie einfach klingt, bringt viele Internet Marketer und Unternehmer zum verzweifeln. Kaum jemand trägt sich in den E-Mailverteiler ein. Hier wartet jedoch ein Trick auf dich, mit dem du deinen Lesern etwas tolles bieten kannst und die Optin-Rate dramatisch erhöhen kannst.

Was du in diesem Artikel lernen wirst

  • Was ein Content Upgrade ist
  • Wie du eines erstellst
  • Wie du es auf deiner Website anbietest
  • Wie du es schaffst, dass dir deine Leser ihre E-Mailadresse dafür geben
  • Welche Erfolge du mit dieser Methode erwarten kannst
  • Wie du alles Schritt für Schritt umsetzt

Was ist ein Content Upgrade?

In der heutigen Zeit dreht sich alles um Content. Jeder ist auf der Suche nach Informationen und Inhalten, die wirklich etwas bewegen können. Auch Suchmaschinen legen großen Wert auf gut recherchierte und lesenswerte Inhalte. Im Durchschnitt hat ein Beitrag der zu einem Suchbegriff in den Top 3 platziert ist etwa 2.000 Wörter Umfang und enthält mehrere Bilder.

Mit einem Content Upgrade hast du die Chance dem Besucher zusätzlichen Mehrwert zu bieten, indem du ihm weiterführende Informationen, zusätzlich zu denen auf deiner Website anbietest.

Was konkret könnte ein Content Upgrade sein?

Hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Sinnvoll ist alles, worüber sich deine Besucher freuen würden. Falls du einen direkten Draht zu ihnen hast, kannst du sie fragen welche Form von Zusatzmaterial sie gut finden würden. Nachfolgend findest du eine Beispiele die mir spontan eingefallen sind:

  • PDFs
  • Videos
  • Audiodateien
  • Infografiken
  • Excel-Tabellen
  • Gutscheine
  • Materielle Dinge

Falls du zum Beispiel einen Kochblog hast und dort über ein tolles Rezept berichtest, könnte dein Content Upgrade aus 5 weiteren ähnlichen Rezepten bestehen, die du als PDF zum Download anbietest.

Eine weitere Alternative wäre in obigem Beispiel, dass du das Rezept vor laufender Kamera kochst und ein Video davon als Content Upgrade anbietest.

Falls eine Zutat angeboten wird, die man am besten online bestellt, kannst du mit einem Onlineshop einen Deal aushandeln, bei dem deine Leser einen Rabatt auf die erste Bestellung erhalten. Den Gutscheincode bekommt der Besucher dann ebenfalls als Content Upgrade.

Was bringt es den Lesern ein Content Upgrade anzubieten?

In einer Zeit, in der gute Inhalte einer der wichtigsten Rankingfaktoren sind, kann man mit Recht fragen, weshalb man ein Content Upgrade anbieten sollte, anstatt den Text direkt auf der Website zu veröffentlichen. Der Grund liegt darin, dass ein PDF, ein Video, eine Infografik usw. als Leadmagnet eingesetzt werden können. Das bedeutet, dass man sie auf seiner Website zum Download anbietet, der Besucher den Downloadlink aber nur bekommt, wenn er sich in die E-Mailliste einträgt. Üblicherweise kann man so die Rate der Eintragungen massiv und nachhaltig erhöhen.

Ein weiterer Grund ist, dass solche Dateien häufig von den Lesern mit Bekannten und auch Fremden geteilt werden. Wer Links und Erwähnungen darin platziert, kann somit für zusätzlichen Traffic sorgen.

Durch die vielen Eintragungen in die E-Mailliste, wird es plötzlich interessant Traffic auf ansonsten nicht sonderlich profitablen und informationslastigen Content zu leiten. Über eine Serie von versendeten E-Mails lässt sich dieser hervorragend monetarisieren.

Drei Live-Beispiele guter Content Upgrades

Wer zum ersten Mal davon hört, kann sich eventuell nichts genaues darunter vorstellen. Aber auch erfahrene Marketer haben häufig Probleme damit das richtige Content Upgrade für die Zielgruppe zu erstellen und anschließend gewinnbringend anzupreisen. Hier hilft es einen Blick auf erfolgreiche Blogs zu werfen und deren Strategie zu adaptieren. Ich habe einige Beispiele für dich zusammen getragen.

In diesem Blogbeitrag auf einer Fitnessseite geht es um die Auswirkungen von Alkoholkonsum auf die Fitness und das Körpergewicht. Wer sich für einen solchen Artikel interessiert, ist sehr wahrscheinlich gerade dabei abzunehmen. Als Content Upgrade wird ein E-Book angeboten, das dem Leser beim erfolgreichen Abnehmen helfen soll. Man wird durch einen sehr prägnanten grünen Button darauf hingewiesen. Es wird ebenfalls erwähnt, dass das E-Book kostenfrei zur Verfügung steht.

Unsere Kollegen von IPullRank verlinken in diesem Beitrag zu dem „Vector Report“. Klickt man auf den Link, landet man auf einer so genannten Squeezepage. Durch das Eintippen der E-Mailadresse landet man im Verteiler und erhält anschließend den Downloadlink zum Report.

Auch der berühmte Internetunternehmer und Autor Tim Ferriss bietet ein Content Upgrade in seinen Blogbeiträgen an. Der veröffentlicht ein Audiointerview, fertigt ein Transkript davon an und bietet dieses im Austausch gegen die eigene E-Mailadresse.

Schritt für Schritt zum eigenen Content Upgrade

Falls auch du jetzt sinnvollerweise ein Content Upgrade auf deinem Blog anbieten willst, aber nicht genau weißt wo du anfangen sollst, habe ich eine Schritt-für-Schritt Anleitung für dich erstellt. Halte dich einfach an sie und du wirst die Zahl deiner Newslettereintragungen deutlich erhöhen und somit mehr Traffic bekommen können.

Schritt 1: Finde heraus was deine Leser suchen

Ganz zu Beginn musst du anfangen deine Leser besser kennen zu lernen. Wer sind sie, was suchen sie und was sind ihre Träume und Wünsche? Je nach Banche, veröffentlichtem Content und Trafficquelle kann dies sehr unterschiedlich sein. Der einfachste Weg mehr über deine Besucher in Erfahrung zu bringen ist der direkte Austausch. Dieser kann beispielsweise über die Kommentare, per E-Mail, oder in den sozialen Netzwerken geschehen. Frage was sie sich von dir in Zukunft wünschen und notiere alle Vorschläge.

Schritt 2: Entscheide dich für eine Form des Content Upgrades

Im nächsten Schritt musst di dir darüber Gedanken machen, was für ein Content Upgrade du anbieten willst. Hier kommt es in erster Linie darauf an, wo deine Fähigkeiten liegen und was dich erfreut. Ich schreibe gerne Texte und biete deshalb üblicherweise E-Books an. Wer aber schöne Videos machen kann, sollte sich lieber dafür entscheiden. Falls du eine Begabung für grafische Gestaltung hast, sind auch Bilder und Infografiken eine gute Alternative. Natürlich kannst du immer jemanden anheuern der die Arbeit für dich erledigt. Auch die Präferenzen deiner Leser sollten hier nicht außer Acht gelassen werden.

Schritt 3: Erstelle deinen Content Upgrade

Hier geht’s ans Eingemachte. Entwickle ein Konzept und setze dieses in die Tat um. Einige sind der Meinung, dass das Content Upgrade nicht sonderlich hochwertig sein muss, da die Leser sich ja in die E-Mailliste eintragen, bevor sie es zu sehen bekommen. Ich bin jedoch völlig anderer Meinung. Du willst hier für dich und deinen Blog Werbung machen und dir eine zukünftige Kundenbasis aufbauen. Das wird dir nur dann gelingen, wenn du mehr lieferst als du versprichst.

Wenn du die E-Mailadresse bekommst und anschließend etwas ungenügendes lieferst, wird der ehemalige Leser unter umständen direkt wieder aus dem Verteiler aussteigen und nie wieder deinen Blog besuchen. Zumindest wird er die von dir verschickten E-Mails in einem ganz anderen Licht sehen.

Lass dir beim Erstellen viel Zeit. Wenn es dir gelingt ein kleines Meisterwerk zu erschaffen, wirst du daran lange Zeit Freude haben und eine große Anzahl von Menschen erreichen. Du wirst deine Stellung als Experte festigen, deinen Traffic erhöhen, dich unabhängiger von Google machen und es mit zukünftigen Produkten deutlich leichter haben. Es ist nicht selten, dass man bis zu einem Monat an einem Content Upgrade arbeitet. Führe eine gründliche Recherche durch, arbeite an den Formulierungen und kümmere dich darum, dass es viele durchführbare Ratschläge enthält. Auch das Äußere Erscheinungsbild sollte optimiert werden.

Schritt 4: Biete dein Werk deinen Lesern an

Nun ist es an der Zeit deine Besucher von dem Content Upgrade wissen zu lassen. Suche dir einige Seiten aus auf denen du es anbieten willst und entwerfe einen Button wie du ihn bereits aus den Live-Beispielen kennst. Achte darauf, dass er farblich heraus sticht und Aufmerksamkeit bekommt. Dieser muss den Besucher zu einem Formular führen, mit dem er sich in deine Newsletter eintragen kann. Ein solches bieten alle E-Mailmarketing Anbieter an. Hier eine kleine Auswahl:

AWeber <– Guter Preis, am weitesten verbreitet

Klicktipp – ein deutscher Anbietern

Mailchimp – die Billigalternative

In Deutschland ist es rechtlich sehr empfehlenswert das so genannte Double-Optin Verfahren anzuwenden. Das bedeutet, dass jemand nachdem er sich in deine Liste eingetragen hat, eine E-Mail mit einem Bestätigungslink bekommen, auf den er klicken muss. So wird vermieden, dass sich jemand mit der E-Mailadresse eines Fremden anmeldet.

Gut für dich ist, dass du den Besucher nach dem Klick auf den Bestätigungslink auf eine neue Website leiten kannst. Erstelle eine Seite, auf der du dich für die Eintragung bedankst und biete hier auch den Downloadlink zu deinem Content Upgrade an.

Schritt 5: Kontrolle und Optimierung

Jede Zielgruppe ist anders und überall wirst du unterschiedliche Ergebnisse feststellen können. Mit der Zeit wirst du aber dazu lernen und die Wünsche und Bedürfnisse deiner Leser besser kennen. Teste regelmäßig neue Buttons und andere Anpreisungen um zu überprüfen, wie sich das auf deine Eintragungsrate auswirkt. Auch die Platzierung der Buttons ist entscheidend. Eventuell funktioniert er besser am Anfang, in der Mitte, oder am Ende eines Artikels. Zudem solltest du testen, in welchen Artikeln sich die meisten deiner Besucher eintragen und in welchem Verhältnis die Eintragungen zur Besucherzahl stehen. Google Analytics wird dir sicher dabei helfen.

 

 

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