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Niemand mag es nicht zu sehen wohin die Reise geht

14 Anzeichen dass deine SEO-Agentur nichts drauf hat

Heutzutage scheint jeder ein SEO Experte zu sein. Beinahe täglich entstehen neue SEO Agenturen und jede von ihnen behauptet die Geheimnisse der Branche exklusiv geknackt zu haben. Ohne Probleme können sie mit allen Suchbegriffen innerhalb kürzester Zeit auf der ersten Position landen. Leider handelt es sich bei diesen Unternehmen um 1-Mann Betriebe die aus irgend einem Keller des Elternhauses agieren, keinerlei Erfahrung mitbringen und bisher keine vorzeigbaren Erfolge haben.
Amateure und Reseller machen etwa 90% der Szene aus und es gibt nur wenige SEO-Agenturen die tatsächlich in ihrem Büro sitzen und mit ihren Mitarbeitern daran arbeiten die Rankings der Kunden zu verbessern. Die Blender von den echten Dienstleistern zu unterscheiden kann schwierig sein, doch mit meinen 14 Anzeichen wirst du schnell unterscheiden können wer wahrscheinlich hält was er verspricht und wer nur an dein Geld will.

1. Dir werden gute Positionen über Nacht versprochen

Beim nächsten Sonnenaufgang sind Sie #1Die Unternehmen die versprechen, dass du innerhalb kürzester Zeit bei Google gefunden wirst sind üblicherweise auch diejenigen, die Spam E-Mails verschicken und sich daraus ein paar Neukunden erhoffen. Alternativ rufen sie bei dir an, behaupten dass sie mit Google zusammen arbeiten und alles daran setzen einen persönlichen Termin zu bekommen. Das traurige ist, dass diese Agenturen sogar Geld damit verdienen… viel Geld. Es gibt immer jemanden der den falschen Versprechungen erliegt und einen Vertrag unterzeichnet.

Gibt es Suchbegriffe für die man über Nacht ranken kann? Unter Umständen ja. Diese werden jedoch keinerlei Suchvolumen haben und dir somit auch keine zahlende Kundschaft bringen. Dein Nutzen ist genau 0. Um deine Website für schwierige und lukrative Suchbegriffe zu positionieren braucht es mehrere Monate Zeit und niemand den ich kenne kann die gewünschten Ergebnisse schneller erreichen. Das liegt vor allem daran, dass es viel Arbeit ist und es einfach dauert bis Google die Anstrengungen honoriert.

2. Dir werden #1 Positionierungen garantiert

Es gibt keine Chance, dass du mit deiner Website in nächster Zeit für den Suchbegriff „Lebensversicherung“ auf den vordersten Rängen platziert werden wirst. Suchbegriffe wie „Samsung Galaxy“ werden immer von Samsung selbst dominiert werden. Diese Website sind über die Jahre gewachsen und in sie wurden viele Millionen an Werbebudget investiert. Wer verspricht sie mit einem vergleichsweise mickrigen Budget vom Thron stoßen zu können, ist ein Rattenfänger.

In der Regel sitze ich bei kleinen und mittelständigen Unternehmern die absolut keine Ahnung von Suchmaschinenoptimierung haben. Ähnlich geht es mir, wenn ich einen Handwerker rufe. Ich weiß einfach nicht wie viel Arbeit es ist ein Badezimmer zu machen und was die Materialien kosten. Es ist leicht mich übers Ohr zu hauen und ich bin auf die Informationen angewiesen, die mir der Handwerker gibt. Genau so geht es dem Großteil der SEO-Kunden.

Häufig versorge ich sie dann mit Lesematerial und sie werden schnell erkennen, dass die meisten Verkäufer nicht ihr Wohl, sondern nur ihr Geld im Visier haben.

3. Es werden vorgefertigte Pakete und Tarife angeboten

Mittlerweile sieht man sie an jeder Ecke. Sie heißen „Goldpaket“, „Premiumpaket“, oder „VIP-Paket“ und enthalten in erster Linie Links. Manche von ihnen können hin und wieder ein sinnvolles Element einer SEO-Strategie sein, doch in der Regel schaden sie deiner Website mehr als sie nützen.

Eine gute Strategie für einen Kunden auszuarbeiten ist nicht leicht und eine pauschale Lösung anzubieten ist Schwachsinn. Das Alter der Domain, die aktuellen Rankings, die bereits bestehenden Verlinkungen, die Qualität und Quantität der Inhalte, das Ankertextprofil und vor allem die Konkurrenz sind wichtige Faktoren die darüber entscheiden, welche Maßnahmen getroffen werden müssen.

Wenn eine Agentur ein vorgefertigtes SEO-Paket anbietet, hat sie keinerlei Recherche gemacht und ein Großteil der Google Abstrafungen ist auf diese Linkpakete zurückzuführen.

4. Ihr eigenes Linkprofil ist nicht sauber

Um schnell einschätzen zu können wie gut eine SEO Agentur ist, musst du ihre Website nur Wer versucht Google auszutricksen landet auf der Nasedurch Tools wie Ahrefs, den OpenSiteExplorer oder MajesticSEO jagen. Etwa 10% der Agenturen wird gute Links von bekannten Websites haben, 40% hat keinerlei Links da sie immer eine neue Website aufsetzen wenn der alte Name verbrannt ist und die restliche Hälfte versucht mit dubiosen Spam-Links kurzfristig ein paar Rankings abzugreifen.

Wer sich nicht einmal um die eigene Website kümmern kann, wird es sehr wahrscheinlich auch nicht für seine Kunden schaffen. Niemals würde ich meinen Internetauftritt einem solchen Unternehmen anvertrauen.

5. Sie kümmern sie nicht um ihre Social Media Auftritte

Wenn eine SEO Agentur es tatsächlich ernst meint, Kunden gute Ergebnisse präsentieren und langfristig bestehen will, dann wird sie sich auf Facebook und Co gut präsentieren wollen. Hier haben Kunden die Möglichkeit Kritik und Lob direkt auf die Pinnwand zu posten und alle bekommen es mit. Diesem Risiko stellt man sich nur, wenn man mit der eigenen Arbeit zufrieden ist.

Einige Agenturen wollen aber lieber nicht auf dem Radar auftauchen, in kurzer Zeit so viel Geld verdienen wie möglich und anschließend wieder verschwinden. Eine solide Social Media Marketing Strategie ist hierfür nicht notwendig.

6. Sie kümmern sich nicht um deine Ziele

Alle sollten auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitenNicht jede Website verfolgt das gleiche Ziel. Einige Unternehmen wollen mehr Kunden in ein Ladengeschäft locken, andere forcieren den Aufbau einer E-Mailliste und wieder andere wollen direkt online ein Geschäft abschließen. Um eine vernünftige SEO-Strategie auf die Beine zu stellen, muss man das wissen. Daraus leiten sich die interessanten Suchbegriffe, die Content Marketing Strategie und die Zielgruppe ab.

Wenn sich deine SEO-Agentur dafür nicht interessiert, haben sie kein großes Interesse daran dir wirklich zu helfen, sondern freuen sich nur darauf dir eine Rechnung schicken zu können.

7. Sie veröffentlichen minderwertigen oder gar keinen Content

Dies ist eines der sichersten Zeichen dafür, dass sie wenig von ihrem Job verstehen. Geh auf ihre Website, wirf einen Blick auf ihren Blog und ließ dir die letzten Beiträge durch. Falls es keinen Blog gibt, haben sie sich direkt disqualifiziert. Auch wenn die Beiträge keinen Mehrwert haben und schlecht geschrieben sind solltest du dich nach einem anderen Dienstleister umsehen. Wenn sie es nicht einmal schaffen auf ihrer eigenen Website gute Inhalte zu veröffentlichen, was für Texte werden sie dann wohl für ihre Kunden verwenden?

SEO-Agenturen müssen mit gutem Beispiel voran gehen und anderen Unternehmern zeigen, wie es geht.

8. Sie lassen dich um Dunkeln stehen und verraten nicht was sie machen

SEO ist kein Voodoo. Man braucht gute Inhalte die dem Leser und Google gefallen und Niemand mag es nicht zu sehen wohin die Reise gehtmuss anschließen dafür sorgen, dass man Verlinkungen von thematisch relevanten und viel besuchten Websites bekommt. Okay, das ist stark vereinfacht. Es gibt noch weitere wichtige Faktoren wie die technische Umsetzung der Website, das Benutzerverhalten und mehr, aber wer gute Inhalte und gute Links hat wird einen Großteil der Konkurrenz ausstechen können.

Wer seinen Kunden nicht verrät was er treibt, hat etwas zu verheimlichen. Zwar wird niemand seine Geschäftsgeheimnisse preisgeben, jedoch hat der Kunde ein Anrecht auf eine gewisse Transparenz.

9. Sie sind nur selten erreichbar

Meine Kunden sorgen dafür, dass ich ein Dach über dem Kopf habe, einen gefüllten Kühlschrank vorfinde und mich entwickeln kann. Wenn mich einer von ihnen anruft, oder mir eine E-Mail schreibt, dann ist es selbstverständlich, dass ich so schnell wie möglich erreichbar bin. Natürlich sitze ich nicht rund um die Uhr vor dem Telefon und warte auf einen Anruf, schließlich muss ich auch arbeiten. Dennoch ist Kommunikation ein wichtiger Grundpfeiler eines jeden Unternehmens.

Einige SEO-Agenturen haben jedoch keine Lust auf den ganzen Stress, die vielen unangenehmen Fragen und Forderungen. Sie wollen lieber eine Rechnung schicken und sich anschließend auf die Suche nach dem nächsten Opfer machen. Bevor du eine Agentur beauftragst, solltest du sie deshalb eine gewisse Zeit testen und gezielt den Kontakt suchen.

10. Ihre Preise sind lächerlich niedrig

Vor der Gründung von Sacando arbeitete mein Mitgründer bei einer Agentur in Rheinlandpfalz. Sie versprach den Kunden Rankings für etwa 600€ im Jahr. Das sind 50€ im Monat. Was denkst du wie viel Arbeitszeit monatlich für 50€ investiert werden kann, nachdem man Akquisekosten, Miete, Mitarbeiter, Versicherungen und Steuern bezahlt hat? Richtig, gar keine. Und genau darauf baut das Geschäftsmodell auf. Sie schicken eine Rechnung, rühren keinen Finger und machen sich auf die Suche nach dem nächsten Kunden. 10 oder mehr tägliche Verkaufsgespräche sind hier keine Seltenheit.

Ein einziger guter Blogbeitrag von einem vernünftigen Texter kann mehrere hundert Euro kosten. Hochwertige Links zu akquirieren ist sehr zeitaufwändig und manchmal auch teuer. Ein einziger Link kann über 1.000€ kosten. Viele Kunden zahlen SEO-Agenturen monatlich fünfstellige Beträge.

In manchen Branchen kann auf Grund der niedrigen Konkurrenz auch mit einem kleinen Budget erfolgreich gearbeitet werden, doch wer den Verstand einschaltet wird schnell erkennen, dass kein Unternehmen für einen ausgesprochen niedrigen Betrag viel Arbeit investieren kann.

11. Sie verwirren dich mit Fachterminologie

Wir sind nicht mehr in der Uni - ab jetzt darf verständlich gesprochen werdenWer eine Sache verstanden hat, kann sie auch in einfachen Wörtern erklären. Kein Kunde hat etwas davon, wenn man Fachwörter benutzt, die er nicht versteht und wer sich davon blenden lässt ist selber schuld. Es gibt viele Tools die tolle PDFs ausspucken und einen professionellen Eindruck vermitteln. Was jedoch wirklich zählt sind die erreichten Ergebnisse und nicht deren Präsentation.

Du solltest deiner SEO-Agentur klar machen, dass sie dir Ergebnisse so präsentieren sollen, dass du und deine Mitarbeiter sie verstehen und interpretieren können. Mit allem anderen ist dir nicht geholfen.

12. Sie behaupten interne Verbindungen zu Google zu haben

Egal wie überzeugen sie es darlegen: Sie haben keinen Kontakt zu Google und wissen ganz bestimmt nicht, wie genau die Suchmaschine die Positionen in den organischen Ergebnissen vergibt. Sie können die Suchergebnisse nicht auf magische Art und Weise manipulieren.

Bei SEO geht es darum intelligente Entscheidungen zu treffen, deren Grundlage Daten aus Erfahrungen und Trends sind. Nicht mehr, nicht weniger. Es ist nicht möglich sich eine gute Position in den organischen Suchergebnissen zu kaufen und kein Google Mitarbeiter kann die Ergebnisse zu Gunsten eines Unternehmens manipulieren.

13. Sie nutzen automatisierte Tools zum Linkaufbau und zur Contenterstellung

Es gibt Programme die per Knopfdruck Blogbeiträge und Backlinks erstellen soviel man will. Im Jahre 2008 wurden sie sehr erfolgreich eingesetzt, doch jetzt ist ihre Zeit definitiv längst vorbei. Wer so arbeitet muss kein Geld in teure Links und Autoren investieren und kann deshalb Suchmaschinenoptimierung zu lächerlichen Preisen anbieten.

Manche Unternehmer fallen darauf rein, da sie ausschließlich auf ihr Budget schauen und die Gefahren automatischer Suchmaschinenoptimierung nicht kennen. Abstrafungen sind hier an der Tagesordnung und verursachen riesige Verdienstausfälle. Ist eine Website erstmal von einer Google Penalty betroffen, ist es schwer diese wieder zu entfernen.

14. Sie bauen Links ausschließlich zur Homepage

In der Regel ist die Homepage die wichtigste Seite eines Unternehmens. Dennoch gibt es im Blog viele Möglichkeiten mit vergleichsweise kleinem Aufwand einige Suchbegriffe gut zu positionieren. Ein paar starke Links reichen hier meist schon aus. Die Besucherzahlen addieren sich hier schnell und man kommt innerhalb kurzer Zeit auf einen beachtlichen Traffic. Die meisten SEO-Agenturen vergessen das jedoch völlig.

Mein Fazit

Wie in jeder Branche gibt es auch in meiner gute und schlechte Unternehmen. Wer seine Augen offen hält und vor der Unterzeichnung des Vertrags die Augen offen hält sieht schnell, wer es ernst meint und wer nur Geld verdienen will.

Keine seriöse SEO-Agentur wird dir Ergebnisse garantieren können. Wir sind nicht Google und können den Konzern nicht dazu zwingen deine Website besser zu positionieren. Es gibt etliche Variablen die nicht in unserer Hand liegen.

Falls deine Website dir wichtig ist, solltest du sie nur in die Hände eines Profis geben, der offen mit dir kommuniziert und ein gemeinsames Ziel verfolgt.

Domain vs Domain mit SEMRush

20 Möglichkeiten neue Content Ideen zu finden

Mit ständig neuen Ideen für Blogbeiträge zu glänzen ist ein ständiger Kampf. Das ist vor allem dann wahr, wenn man mehrere Blogs betreibt und sich um Websites von Kunden kümmert. Mit der Zeit sind scheinbar alle Themen abgearbeitet. Wenn man gerade motiviert ist, schwirren einem viele gute Ideen im Kopf rum, doch wenn man gezwungen ist noch heute ein neues Thema zu finden und zu virtuellem Papier zu bringen, hat man eine Schreibblockade.

Die meisten Menschen wenden sich in einem solchen Moment an Google. Auch ich habe das einige Male getan, aber damit keine guten Ergebnisse erzielt. Wirkliche Neuheiten wird man auf diesem Wege nicht verfassen können – und damit geht es ja.

Wir sind alle auf der Suche nach guten Blogpostideen, für die sich unsere Zielgruppe interessiert und die sie nützlich finden. Mit den Jahren habe ich mir einige Methoden entwickelt um herauszufinden was meine Leser wirklich interessiert. Einige von ihnen werde ich jetzt mit dir teilen.

1. Answer the Public – ein wirklich tolles Tool

Jeder von uns kennt Google Suggest, aber kennst du auch Answer the Public? Es funktioniert ziemlich ähnlich, spuckt aber deutlich mehr (meistens über 200) Keywordvorschläge zu einem Thema aus. Hier sind die Ergebnisse für den Suchbegriff „SEO“.

Mit Answer the Public neue Keywords und Themen finden

Mit diesem Tool kannst du dir viel Zeit ersparen und auf völlig neue Ideen kommen. Der Nachteil an Answer the Public ist jedoch, dass du die Keywords nicht automatisch in Excel exportieren kannst.

2. Die klassische Keywordrecherche

Wenn ich einen Blogpost verfasse geht es mir in der Regel darum, möglichst viele organische Besucher anzuziehen. Suchbegriffe mit einem hohem Suchvolumen sind hier ideal geeignet. Wer mit einem kleinen Budget arbeiten muss, wird wohl um den Google Keyword Planer nicht herum kommen. Ich persönlich verwende SEMRush. Mit diesem Tool ist man nicht nur deutlich schneller, sondern bekommt erheblich bessere Ergebnisse.

Diese Keywords zeigt Semrush zum Thema SEO an

3. Die beliebtesten Inhalte zu einem Keyword finden und sie aktualisieren

Das Internet ist voller Inhalte die vor einigen Jahren sehr beliebt waren, mittlerweile aber nicht mehr auf dem neuesten Stand der Dinge sind. Häufig gibt es neue Erkenntnisse, andere Sichtweisen und interessante Fakten. Indem du die alten Inhalte aufgreifst und aktualisierst, bietest du dem Leser von Heute einen großen Mehrwert.

Um alte beliebte Inhalte zu finden eignet sich kein Tool so gut wie Ahrefs. Mit 99$ im Monat ist es zwar nicht gerade günstig, bietet jedoch einen Haufen hilfreicher Funktionen. Eine Alternative bietet Buzzsumo.

Beide Tools funktionieren ähnlich. Tippe dein Keyword in die Suchleiste ein und schnell werden dir die beliebtesten Inhalte in Netz dazu angezeigt.

Wer englische Suchbegriffe (wie beispielsweise „SEO“) verwendet, sollte die Ergebnisse auf deutsche Seiten limitieren. Außerdem schließe ich Seiten mit einem Domain Rating von 50 und höher aus. Das hat den Grund, dass sehr beliebte Websites manchmal total Müll posten, der manchmal aber trotzdem von den Fans geteilt und geliked wird. Zudem setze ich den Filter auf „Referring Domains > 30“ da ich nach Inhalten suche, die viele Links angezogen haben, also für die Blogger der Branche interessant waren.

4. Gezielt nach beliebten Inhalten der Konkurrenz suchen

Leider ist Sacando nicht die einzige Agentur die Suchmaschinenoptimierung in Mainz, Köln, Berlin, München und ganz Deutschland anbietet. Überall haben wir viele Konkurrenten und auch diese sind nicht auf den Kopf gefallen. Sie wissen wie sie die Kundschaft erreichen. Genau das können wir uns ebenfalls mit Ahrefs zunutzen machen.

Tippe die Domain deines Konkurrenten in die Suchleiste ein und klicke anschließend uaf Pages -> Top Content in der linken Navigationsleiste. Nun werden dir die beliebtesten Beiträge auf der eingetippten Domain angezeigt. Auch hier kannst du wieder nach Backlinks, Shares etc. sortieren.

Ich halte meistens nach alten Beiträge Ausschau und sortiere sie deshalb nach dem Datum der Veröffentlichung. Älteren Beiträgen kann ich schnell noch einigen Mehrwert hinzufügen (siehe 3.).

5. Die eigenen Inhalte aktualisieren und aufbessern

Nicht nur deine Konkurrenz hat veraltete Inhalte in ihrem Blog. Sehr wahrscheinlich hast du deine alten Beiträge ebenfalls nach der Veröffentlichung nicht mehr angerührt. Da wir uns alle ständig weiterentwickeln stehen die Chancen gut, dass du dich heute besser mit dem damals behandelten Thema auskennst.

Ständig stolpere ich über Inhalte von mir, die noch lange nicht perfekt sind. Ich verbessere sie, füge mein in der Zwischenzeit entstandenes Wissen hinzu und präsentiere das Ergebnis meinen Lesern. Schritt für Schritt entstehen so wirklich umfangreiche Artikel.

6. Frag deine Leser

Es scheint offensichtlich, dass es eine gute Idee ist die Leser zu fragen was sie lesen wollen. Trotzdem machen es nur die wenigsten Blogger. Die beste Möglichkeit nachzufragen bieten soziale Netzwerke, meistens Facebook. Entweder fragst du hier direkt, oder machst eine Umfrage via Doodle. Eine andere tolle Möglichkeit ist die Leute zu fragen was sie interessiert, nachdem sie sich in deine Newsletter eingetragen haben.

Wenn man die Leser fragt, sollte man möglichst spezifisch werden. „Welche Hürden sind euch innerhalb der letzten Woche bei der Suchmaschinenoptimierung begegnet?“ ist eine bessere Frage als „Worüber soll ich demnächst schreiben?“. So bekommst du einen besseren Einstieg um ein spezifisches Thema im Detail behandeln zu können.

7. Frage&Antwort Seiten durchsuchen

Es gibt viele bekannte Frage&Antwort Seiten im Netz. Am mit den meisten Besuchern ist Gutefrage. Sie haben eine Suchfunktion und mit der du nach relevanten Fragen suchen kannst. So erkennst du schnell, was die Menschen bewegt. Das hilft dir dabei großartige Beiträge um die Fragen zu formulieren und neue Longtail Keywords in deine Beiträge einzubauen.

8. Inhalte eines anderen Mediums umgestalten

Wer bereits seit einiger Zeit Content produziert, hat sich wahrscheinlich bereits an Videos, Powerpoints, Webinaren, Audios, umfangreichen E-Mails und weiterem versucht. Hierbei handelt es sich in der Regel um Inhalte, die nicht in Schriftform auf dem eigenen Blog gelandet sind. Mit einigen kleinen Veränderungen und Ergänzungen kannst du dir daraus schnell einen neuen und gehaltvollen Blogpost basteln.

Nicht jeder deiner Leser beachtet alle deine Kanäle. Ich zum Beispiel habe niemanden auf YouTube abonniert und logge mich nicht einmal in mein Konto dort ein. Wenn also jemand ein Video veröffentlicht, bekomme ich davon nichts mit. Wird es jedoch auf Facebook geteilt, oder auf dem Blog publiziert, kann man mich erreichen.

9. Die eigene Suchfunktion auswerten

Auf immer mehr Blogs findet sich heutzutage eine interne Suchfunktion. Diese wird in der Regel einmal implementiert und anschließend wird ihr keine Beachtung mehr geschenkt. Man kann jedoch auslesen, wonach die Besucher gesucht haben. Wenn es für die Suchanfrage keinen passenden Artikel gab, hat man direkt eine neue Idee für guten Content!

Wer WordPress verwendet kann mit dem Plugin Search Meter wunderbare Ergebnisse erzielen. Falls deine Website nicht auf WordPress basiert, findest du hier eine Anleitung zum Auslesen der Suchfunktion deiner Seite.

Eigenwerbung: Webseite erstellen lassen mit allen gewünschten Funktionen!

10. Ask me Anything auf Reddit

Ask me Anything (kurz: AMA) sind Frage- und Antwortstunden mit Lesern und Experten auf einem Gebiet. Populär wurden sie über Reddit, einem amerikanischen sozialen Netzwerk. Hier findet man etliche Fragen zu jedem Thema und kann sich von ihnen zu einem Blogbeitrag inspirieren lassen. Es hilft wenn man Englisch spricht, alternativ kann man aber auch den Google Translator verwenden.

Um ein passendes AMA zu finden, kannst du folgenden Suchbefehl verwenden:

site:reddit.com „AMA“ „dein Thema“.

11. Melde dich in allen relevanten Foren an

Egal um welches Thema dein Blog sich dreht – du musst ständig auf dem neuesten Stand bleiben. Der regelmäßige Besuch verschiedener Foren ist dabei unerlässlich und bietet dir die Möglichkeit mit Einsteigern und Profis in Kontakt zu treten.

In Foren werden ständig neue Themen mit den immer wieder gleichen Fragen erstellt. Das zeigt dir, dass sie die Neueinsteiger sehr interessieren. Welches Thema wäre besser für einen umfangreichen Blogbeitrag geeignet?

Falls du die wichtigen Foren deiner Branche noch nicht kennst, findest du sie indem du „Forum“ + „dein Thema“ bei Google eingibst. Wer sich nicht durch die ganzen vielen Beiträge arbeiten will, findet interessante Fragen indem die Suchfunktion des Forums verwendet wird. Suche nach „Wie mache ich“, „Was ist die beste Möglichkeit“, „brauche Hilfe“  und ähnliches um Fragestellungen schnell zu finden.

12. Mit Google Alerts auf dem Laufenden bleiben

Viele Unternehmen nutzen Google Alerts um informiert zu werden, wenn im Internet über ihre Firma gesprochen wird. Anschließend können sie dort Stellung beziehen und an ihrer Reputation arbeiten. Mit dem Tool kann man jedoch deutlich mehr machen.

Wenn du beispielsweise das größte Forum nach allen interessanten Fragen durchsucht hast, ist damit nicht gesagt, dass in Zukunft nicht weitere Fragen gestellt werden, die sich um dein behandeltes Themengebiet drehen. Durch einen Alert auf site:angesprochenesforum.de „dein Thema“ wirst du immer dann informiert, wenn ein neuer Thread oder ein neuer Beitrag zu deinem Thema in dem Forum auftaucht.

Hier sollte man auch beliebte Tippfehler einbauen. Eventuell könnte jemand denken, dass meine Agentur Sakando geschrieben wird. Auch darauf habe ich mir also einen Alert legen lassen.

13. Mit Pinterest neue Ideen und Ansätze finden

Pinterest ist eine tolle Quelle um sich neue Inspiration zu holen. In einigen Branchen gibt es interessante Boards die tolle Links teilen. Diese überprüfe ich regelmäßig. Wenn ich Inhalte finde, die ich besser machen kann als die Konkurrenz, pinne ich sie auf ein privates Board und lege mir eine Notiz mit meinen Gedanken dazu.

In vielen Branchen wird Pinterest aber nur sehr selten verwendet. Wer beispielsweise Installateur ist, oder für einen Kunden einen Blogbeitrag verfassen will, wird hier kaum etwas zu dem Thema finden. Indem man etwas über den Tellerrand hinaus schaut, kann aber auf einen echten Schatz stoßen. Beispielsweise gibt es viele Menschen, die auf Pinterest teilen, was sie aus Plastikrohren gebaut haben. Für jemanden der diese im Angebot hat, ist das ein interessantes Thema. Man könnte beispielsweise eine Liste der nützlichsten Dinge erstellen, die mit Plastikrohren gebaut werden können und anschließend auf alle Produkte im Shop verlinken. Alternativ ist ein solcher Artikel ein erstklassiger Magnet für Backlinks und Shares.

14. Abos für Magazine abschließen

Häufig sind gute Redakteure für Offline-Magazine angestellt oder werden freuberuflich beauftragt. Sie müssen sich meist an eine vorgegebene Maximallänge halten und können somit die Themen nicht wirklich umfangreich abarbeiten. Für uns ist das ein großer Vorteil, da wir ihre Ideen aufgreifen und perfektionieren können. Abonniere also alle Magazine in deiner Branche und ließ sie aufmerksam durch. Meistens findest du in jeder Ausgabe mindestens eine tolle Idee und diese ist die Kosten in jedem Fall wert.

15. Google Analytics Daten verwenden

Jede Website sollte Google Analytics zum Tracking verwenden. Hier wird für dich genau festgehalten, welche Suchbegriffe die Nutzer eingetippt haben um auf deiner Website zu landen. Wenn du regelmäßig Inhalte veröffentlichst wirst du feststellen, dass du für einige Suchbegriffe gefunden wirst, die in dem Artikel nicht unbedingt ausführlich behandelt werden. Dies gibt dir zwei Möglichkeiten:

  • Erweitere den bereits vorhandenen Artikel

An dem eingegebenen Suchbegriff kannst du schnell erkennen, was der Google-Nutzer lesen möchte. Das ist ein sehr guter Hinweis für dich und in der Regel lohnt es sich den Artikel um dieses Thema zu ergänzen, oder deine Anführungen zu erweitern. Google wird das mit einer besseren Platzierung honorieren.

  • Erstelle einen neuen Artikel

Falls du zwar zu dem Suchbegriff gefunden wirst, aber dein Text das Thema nur sehr bedingt behandelt, ist das eine tolle Gelegenheit um einen neuen Beitrag auszuarbeiten. Du weißt bereits, dass sich Menschen dafür interessieren und Google hat bereits erkannt, dass deine Website für dieses Themengebiet relevant ist. Hier hast du ein wahres Heimspiel.

 

Tipp: Benutz SEMRush, gib den von Analytics angezeigten Suchbegriff ein und finde weitere die du in den neuen oder existierenden Text einbauen kannst.

 

16. Wirf einen Blick auf die Kommentare

Üblicherweise hinterlassen die Leser eines Blogs ihre Fragen und Meinungen in den Kommentaren. Sie sind eine tolle Möglichkeit von Besucher generierte Inhalte zu bekommen und bieten dir zudem direkten Zugang zu den Menschen. Du solltest genau darauf achten was sie bewegt. Wenn hier eine Frage auftaucht ist es wert darüber nachzudenken ob du diese vielleicht nicht direkt in deinem Text beantworten solltest. Auch kritischen Kommentaren solltest du aufgeschlossen gegenübertreten. Vielleicht erkennst du eine Möglichkeit deinen Inhalt besser zu gestalten.

17. Inhalte finden die die Konkurrenz behandelt, aber du nicht

Eine sehr coole Funktion von SEMRush ist, dass man hier zwei Domains miteinander vergleichen kann. Um sie zu nutzen kopierst du einfach deinen Link in die Suchleiste und klickst auf „Suche“. Anschließend klickst du auf „Domain vs. Domain“ in der linken Navigationsleiste und kopierst hier bis zu zwei Domains der Konkurrenz hinein. Jetzt klickst du auf den grünen „Los“ Button rechts.

Domain vs Domain mit SEMRush

Nun siehst du drei Kreise. Sie repräsentieren die Suchbegriffe der jeweiligen Domains. Klicke auf „Chart aktivieren“. Wenn du jetzt auf den Bereich klickst, in dem sich die Kreise schneiden, werden dir alle gemeinsamen Keywords angezeigt. Klickst du jedoch auf einen Bereich bei dem es keine Überlappung gibt, siehst du die Keywords für die deine Konkurrenz gefunden wird, du jedoch nicht. Hier findest du schnell neue Ideen für Themen die du noch nicht behandelt hast.

18. Die Amazon Buchsuche

Auf Amazon werden zu jedem erdenklichen Thema E-Books angeboten. Über die Suche findest du schnell etwas passendes zu deiner Branche. Interessant ist, dass du einen Blick in das Inhaltsverzeichnis werfen kannst. Klicke dazu einfach auf ein Buch und anschließend auf „Blick ins Buch“.

 

Diese Bücher wurden meist mit viel Mühe und Aufwand erstellt und die einzelnen Kapital sind umfangreich. Hier stößt du schnell auf neue Themen. Kopiere sie in das Keywordtool deiner Wahl und finde weitere interessante Suchbegriffe die du wahrscheinlich noch nicht abgedeckt hast.

19. Gehe auf Messen und Seminare

Zu wahrscheinlich jeder Branche gibt es in regelmäßigen Abständen Messe, Seminare, Vorträge und Expertenrunden. Hier kannst du dir viel Inspiration für neue Blogbeiträge holen. Interessant ist nicht nur was vorgetragen wird. Vor allem die gestellten Fragen bieten dir einen Einblick in Themenbereich die den Zuhörern noch unklar sind.

Wer abgelegen wohnt oder aus anderen Gründen nicht selbst teilnehmen kann, findet auf YouTube oft Mitschnitte einiger Vorträge. Diese sind genau so gut dazu geeignet.

20. Interviews aufmerksam lesen

Die Experten der Branche werden regelmäßig live aber auch online interviewt. Die Redakteure machen sich zuvor viele Gedanken über die Fragen die sie stellen, bekommen meist aber nur eine knappe Antwort. Dir wird somit die Chance geboten etwas weiter auszuholen und umfangreicher zu antworten.

Um Interviews zu finden kannst du entweder nach einem gewissen Thema wie beispielsweise „SEO Interview“ oder nach einer speziellen Person „Interview [Name des Experten]“ suchen.

 

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W3 Total Cache im Pluginstore

W3 Total Cache richtig einstellen

Wir unternehmen große Anstrengungen um die Ladegeschwindigkeit unserer Website stetig zu verbessern. Kein Besucher will ewig warte bis die begehrten Inhalte laden und auch die Suchmaschinen wie Google und Bing legen großen Wert auf eine kurze Ladezeit. Neben einem guten Server, einem schlanken Design und gut programmierten Plugins spielt Caching eine wichtige Rolle. Das Plugin W3 Total Cache gehört zu den populärsten Caching Plugins für WordPress. Wer sich mit der Materie noch nicht auskennt, findet hier eine Anleitung wie man W3 Total Cache installiert und richtig einstellt.

Bevor es losgeht solltest du jedoch die Ladezeit deiner Website überprüfen. Nutze dazu Google Page Speed um ein gutes Ergebnis zu erhalten. So kannst du deine Resultate vor und nach den Veränderungen vergleichen und deine Erfolge messen.

Was ist W3 Total Cache?

Bei W3 Total Cache handelt es sich um ein WordPress Caching Plugin. Es verbessert die Server Performance, reduziert die Downloadzeit der verschiedenen Elemente und ermöglicht die Integration eines Content Delivery Networks.

So installierst du W3 Total Cache

Bevor du W3 Total Cache installierst, solltest du sicherstellen, dass kein anderes Caching Plugin installiert ist. Hier wird es ansonsten zu Komplikationen kommen.

Logge dich anschließend in den Adminbereich deiner WordPress Website ein, fahre mit der Maus in der linken Navigationsleiste über den Menüpunkt „Plugins“ und wähle im Dropdown „Installieren“ aus.

W3 Total Cache installieren
In das Suchfeld gibst du anschließend „W3 Total Cache“ ein und drückst die Enter-Taste auf deiner Tastatur.  Nun wirst du folgendes Bild sehen:

W3 Total Cache im Pluginstore

Klicke nun auf „Installieren“ und warte bis das Plugin erfolgreich installiert wurde und klicke auf „Aktiviere dieses Plugin“.

W3 Total Cache aktivieren

W3 Total Cache einstellen

Wenn du das Plugin aktiviert hast, wirst du in der linken Navigationsleiste den Unterpunkt „Performance“ finden. Fahre mit der Maus darüber und wähle den Unterpunkt „General Settings“ aus.

W3 Total Cache General Settings

Page Cache

Die erste und wichtigste Einstellung die du hier siehst ist Page Cache. Hier solltest du einen Haken machen und so dafür sorgen, dass die Seiten deiner Website statisch in den Cache geladen werden und nicht immer dynamisch ausgeliefert werden. Bei „Page cache method“ solltest du „Disk: Enhanced“ auswählen.

Page Cache einstellen

Minify

Auch bei „Minify“ solltest du die Checkbox anwählen und den „Minify Mode“ auf „Auto“ stellen. Die in der Regel beste „Minify cache method“ ist „disk“.

Minify reduziert die Größe deiner statischen Seiten. Je nach Website und Server kann die Funktion zu Problemen führen und deine Ladezeit erhöhen. Aus diesem Grund solltest du in jedem Fall einen Vorher-Nachher Test durchführen.

Tipp: Wenn du einen guten SEO suchst, ist Silvan Mundorf der richtige für dich. Er kennt sich auch ausgezeichnet mit W3 Total Cache aus.

Database Cache

„Database Cache“ sollte eingeschaltet werden. Wähle bei „Database Cache Method“ „Disk“ aus. Diese Funktion cacht SQL Queries und reduziert so die Ladezeit. Besonders bei kleinen Websites ohne guten Server kommt es hier zu Problemen. Auch hier ist ein Test empfehlenswert.

Object Cache

Wer eine umfangreiche dynamische Website betreibt, wird die Ladezeit durch Object Cache verbessern können. Einsteiger sollten diese Funktion jedoch nicht aktivieren.

Browser Cache

Nun musst du nur noch den Browser Cache aktivieren und bist fertig. Immer wenn jemand deine Website besucht, lädt er all die Bilder, CSS Dateien, JavaScripts und mehr herunter. Durch Browser Caching muss er dies nur einmal tun und ist beim Laden der nächsten Seite deutlich schneller.

Browser Caching

Vergiss nich auf „Save all settings“ zu klicken.

Falls du mehrere Websites betreust, kannst du deine W3 Total Cache Einstellungen exportieren und anschließend auch für alle anderen Projekte und Kunden verwenden.

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Social Media Marketing muss Probleme lösen

Social Media Marketing Strategien – Die 10 goldenen Regeln

Während ich diesen Beitrag verfasse, bin ich etwas aufgeregt. Es gibt so viele wichtige Regeln für gutes Social Media Marketing, dass es schwer fällt die 10 wichtigsten zu identifizieren. Ohne sie haben Social Media Marketing Strategien keinen Bestand. Dieser Beitrag soll Unternehmern und Marketingbeauftragen dabei helfen, im Social Media Marketing Fehler zu vermeiden. Darüber hinaus erwarten dich konkrete Handlungsvorschläge, die deine Bemühungen positiv beeinflussen werden. Los geht’s!

1) Ständig kommunizieren

Social Media Marketing Strategien leben von KommunikationSoziale Medien drehen sich nahezu ausschließlich um Kommunikation. Man vernetzt sich und tauscht sich untereinander aus. Nur wer regelmäßig kommuniziert, kann eine loyale Hörerschaft aufbauen und pflegen.

Einer der häufigsten Fehler ist, dass man dauernd sendet, jedoch nicht bereit ist zu empfangen. Ein reger Austausch ist jedoch nötig, um eine Beziehung aufbauen zu können. Man sollte stets transparent und ehrlich bleiben. Langfristig sorgt man somit dafür, dass einem großes Vertrauen entgegen gebracht wird. Sie werden einen als eine zuverlässige Informationsquelle ansehen.

Konkreter Vorschlag: Gib deinen Followern eine Stimme

Um deine Kommunikation noch heute zu verbessern, kannst du deine Leserschaft dazu auffordern mit dir zu sprechen. Gib den Menschen eine Stimme und erlaube ihnen ihre Meinung zu äußern. Besonders durch Frage&Antwort-Sessions werden die Follower eingebunden und es entsteht nützlicher Content.

2) Die Inhalte an die Plattform und die Social Media Marketing Strategien anpassen

Die unterschiedlichen sozialen Netzwerke sind nicht gleich. Sie werden von unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Interessen genutzt. Während wir auf Facebook in erster Linie mit Freunden Kontakt halten und uns belustigen, wird Xing meist geschäftlich genutzt. Darüber hinaus ist es so, dass sich die eigenen Follower auf den unterschiedlichen sozialen Plattformen nicht gleichen. Wer also überall den gleichen Content postet und teilt, schenkt den individuellen Unterschieden keine Beachtung und nutzt somit nicht das volle Potential.

Konkreter Vorschlag: Experimentier mit verschiedenen Inhalten

Gestalte unterschiedliche Inhalte für die jeweils von dir genutzten sozialen Netzwerke und halte genau fest, wie gut sie bei deinen Lesern ankommen. Mit der Zeit wirst du ein Gespür dafür entwickeln was deine Fans auf Facebook verlangen und was den Followern auf Instagram gefällt.

3) Ein akkurates Tracking

In allen Bereichen des Marketings ist es wichtig die Ergebnisse aller Bemühungen festzuhalten. Nur so kann eingeschätzt werden, ob es sich um eine lohnende Investition handelt, oder das Budget lieber an anderer Stelle verwendet werden sollte. Das gilt vor allem bei der Suchmaschinenoptimierung und dem Social Media Marketing. Einige haben jedoch Angst davor, da sie sich so ihr eigenes Grab schaufeln könnten. Das Festhalten der Ergebnisse wird dir jedoch sehr dabei helfen deutlich bessere Resultate zu erzielen, wenn du bereit bist aus Rückschlägen zu lernen.

Konkreter Vorschlag: Miss die Big 4

Die Big 4 sind vier Metrics, die jeder Social Media Marketer ständig messen sollte. Bei ihnen handelt es sich um:

  1. Die Reichweite (Fans, Followers,…)
  2. Den Channel (Wie haben die Menschen auf die Website gefunden)
  3. Das Konsumverhalten (Angeschaute Seite, Verbleibzeit, Absprungrate,…)
  4. Die Conversions (Wie viele Besucher haben die gewünschte Aktion durchgeführt)

Am Ende sollte man stets zeigen können, welche Rendite eine Marketinginvestition gebracht hat.

4) Visuelle Inhalte erstellen

Im Social Media Marketing dreht sich alles um visuelle Inhalte wie Bilder und Videos. Die Visuelle Inhalte bleiben im KopfMenschen können sie deutlich schneller erfassen und besser im Gedächtnis behalten. In einer von Adobe durchgeführten Studie zeigte sich, dass potentielle Kunden deutlich häufiger einen Einkauf tätigten, wenn sie zuvor ein Werbevideo der jeweiligen Marke sahen. Auch du solltest aus diesem Grund auf visuelles Material setzen und dieses über die sozialen Netzwerke teilen.

Konkreter Vorschlag: Habe keine Angst vor neuen Wegen

Auf Instagram, Snapchat und Facebook Live können Videos mühelos geteilt werden, jedoch trauen sich viele noch nicht an die neuen Plattformen heran. Sei einer der ersten in deiner Branche und fürchte dich nicht davor Fehler zu machen. Bei Livevideos funktionieren vor allem Fragestunden sehr gut. Man muss nicht immer ein großes Budget haben um hier gute Inhalte zu erstellen.

5) Lasse dich inspirieren

Kreativität kommt nicht von alleine. Unser Gehirn kann nur auf neue Ideen kommen, wenn wir es mit neuen Einflüssen füttern. Aus diesem Grund sollten Social Media Marketers ständig ein Auge darauf werfen, was die Konkurrenz treibt. Auch das Lesen der Blogs der Branche hilft sehr dabei sich zu Neuem inspirieren zu lassen. Niemand muss das Rad neu erfinden um erfolgreich zu sein. Nimm eine bereits bestehende Idee, perfektioniere sie und deine Follower werden es dir danken.

Konkreter Vorschlag: Erstelle eine Liste der 20 interessantesten Blogs

In jeder Branche gibt es Blogs. Diese solltest du kennen und regelmäßig lesen. Kämpfe dich durch die Beiträge der Vergangenheit, notiere jede interessante Idee die du findest und vergleiche die Ansätze der verschiedenen Influencer miteinander. Im Idealfall stellst du eine Verbindung zu ihnen her und tauschst dich mit ihnen aus. Dabei wirst du viel lernen und Inspiration finden.

6) Kümmere dich um deine Follower

Bei den Social Media Marketing Strategien dreht sich alles um Beziehungen. Die wichtigste Beziehung ist die, die du mit deinen Followern hast. Sie muss aufgebaut und anschließend gut gepflegt werden. In der Regel ist das aber leichter gesagt als getan. Große Marken arbeiten hart daran ihren Kunden tolle Inhalte auf den sozialen Netzwerken zu präsentieren und investieren hier viel Geld.

J.D. Power hat berichtet, dass in den USA 67% aller Kunden bereits die Profile der Unternehmen benutzt haben um eine Anfrage an den Kundendienst zu stellen. In Deutschland dürfte dies deutlich seltener vorkommen, aber in Zukunft start ansteigen.

Konkreter Vorschlag: Höre auf deine Follower und antworte

Der beste Weg um eine Beziehung zu pflegen ist die Ohren aufzusperren und auf die Anregungen und Wünsche zu reagieren. Genau wie in echten Freundschaften muss man zunächst zuhören und anschließend handeln. Du musst stets darüber Bescheid wissen, was die Menschen über dich und deine Marke sagen. Auch relevante Diskussionsthemen sollten von dir beobachtet werden. Versuche auf jede einzelne Frage zu antworten und signalisiere, dass du dich um alle Belangen kümmerst.

Es schadet nicht zu zeigen, dass hinter dem Profil ein echter Mensch mit Haut, Haaren und Gefühlen steckt. Das macht dich sympathisch.

7) Löse Probleme

Social Media Marketing muss Probleme lösenAuf der Welt gibt es viele Probleme und einige von ihnen können durch die korrekte Nutzung der sozialen Netzwerke gelöst werden. Kunden und Interessenten treten immer wieder mit Fragen an einen heran und suchen nach Hilfe. Beschwerden werden direkt auf die Pinnwand gepostet und müssen gehandhabt werden. Auch das hauseigene Problem der zu geringen Reichweite kann hier gelöst werden, indem man gute Inhalte den Followern präsentiert, mit anderen Influencern in Verbindung tritt und eine tolle Social Media Marketing Kampagne auf die Beine stellt.

Damit man die Probleme in seinem Umfeld lösen kann, muss man sie zunächst identifizieren. Am besten funktioniert das, wenn man auf die Follower zugeht und sie in diesen Prozess einbindet. Frage sie direkt was verbessert werden kann und womit sie unzufrieden sind. So hast du die Möglichkeit ein kostenfreies und sehr qualifiziertes Feedback zu deinen Bemühungen zu bekommen. Die verschiedenen Plattformen bieten zudem verschiedene Daten die unterschiedliche Rückschlüsse zulassen.

Konkreter Vorschlag: Chancen durch die gelieferten Daten erkennen

Google Analytics ist eines der wichtigsten Tools für Social Media Marketer. Hier kann man genau erkennen, welche Inhalte gut ankommen und welche unbeliebt sind. Wie viele Wörter lang war der Artikel? Enthielt er Bilder und Videos? Zielte er eher darauf ab die Leserschaft zu unterhalten, oder hat er wichtige Informationen geboten? Wie können die schlechten Inhalte verbessert werden und weshalb zogen die erfolgreichen so viele Besucher an?

8) Sei ehrlich und transparent

Die Kunden schätzen Ehrlichkeit sehr. Wer ein Produkt bestellt und anschließend eine böse Überraschung erlebt, wird dieses nicht nur zurückschicken, sondern auch all seinen Freunden davon berichten. Wenn die gemachten Versprechungen eingehalten werden, bleibt dies positiv im Gedächtnis und man bestellt gerne noch einmal. Auch Transparenz hat einen hohen Stellenwert. Zeig deinen Followern was hinter den Szenen passiert und lasse sie einen Blick in euren Arbeitsalltag werfen. Sie interessieren sich für euch und das ist gut so.

Konkreter Vorschlag: Kommuniziere woran ihr arbeitet und gib dem Unternehmen ein Gesicht

Der erste Schritt ist hier wie so oft der schwierigste. Beginne damit ein paar Gesichter hinter dem Unternehmen zu präsentieren. Ein gutes Format dazu sind Interviews. Du könntest auch über kritische Momente in eurer Geschichte berichten, zeigen wie ihr im Büro arbeitet und was eure Ziele für die Zukunft sind. Ein Video ist hier in der Regel eine exzellente Wahl.

9) Reflektiere deine Ergebnisse

Hinter jedem einzelnen Follower steckt ein echter Mensch der ließt was du schreibst. Das muss man sich besonders dann vor Augen führen, wenn man tief in der Analyse der wichtigsten Zahlen steckt. Wir wollen das Leben dieser Menschen beeinflussen und ihnen dabei helfen ihre Ziele zu erreichen. Manchmal gelingt uns das gut, manchmal weniger gut. Wichtig ist dabei, dass wir anschließend analysieren was schief gelaufen ist und daraus lernen. So können wir mit der Zeit erkennen, was die Follower sich wünschen und welche Formate ihnen besonders gut gefallen.

Konkreter Vorschlag: Nimm dir Zeit für einen Rückblick

In regelmäßigen Abständen sollte man etwas Abstand zu der eigentlichen Arbeit gewinnen und einen Blick in die Vergangenheit werfen. Schaue dir die Beiträge der letzten Zeit an und hinterfrage ihren Erfolg. Es ist ebenfalls nicht verboten die Beiträge der Konkurrenz und Unternehmer einer anderen Industrie zu werfen. Wie haben sie sich über die Zeit verändert und was ist das Resultat daraus? Was kannst du für deine eigenen Kampagnen daraus lernen?

10) Gib etwas zurück

Jeder freut sich über GeschenkeDie wichtigste Regel kommt wie gewohnt zum Schluss. Wie in allen Bereichen des Lebens ist es auch beim Social Media Marketing wichtig etwas zurück zu geben. Mit Giveaways und Gewinnspielen kannst du deinen Followern eine große Freude machen und die Beziehung intensivieren. Nahezu jedes große Unternehmen nutzt diesen Trick um die eigene Reichweite zu erhöhen und den Menschen eine Freude zu machen. Vor allem Merchandise ist hier sehr beliebt.

Konkreter Vorschlag: Gib stets mehr als du bekommst

Geben ist seliger als nehmen. Dieser Leitspruch hat auch auf den sozialen Netzwerken seine Daseinsberechtigung. Überlege stets wie du mit kleinen Aufmerksamkeiten Glück und Freude spenden kannst und du wirst es vielfach zurück bekommen.

Die Zusammenfassung

Ich hoffe sehr, dass dir diese 10 Regeln dabei helfen großen Erfolg in den sozialen Netzwerken zu erreichen. Damit du keine vergisst, habe ich sie hier noch einmal für dich zusammengefasst.

  • Ständig kommunizieren
  • Die Inhalte der sozialen Plattform anpassen
  • Ein vernünftiges Tracking etablieren
  • Bilder und Videos erstellen
  • Neue Inspiration suchen
  • Die Fans pflegen
  • Probleme lösen
  • Ehrlichkeit zahlt sich aus
  • Reflektieren
  • Etwas zurück geben

 

Man ist niemals am Ziel und muss immer weiter lernen

Content Marketing Strategie 2016 – darauf kommt es an

Wer die Aufgabe hat einen sinnvolle Content Marketing Strategie zu entwickeln, muss sich einige Gedanken machen bevor es losgehen kann. Content Marketing ist seit einigen Jahren das Thema Nummer 1 der Branche und wird es wahrscheinlich auch noch für einige Zeit bleiben. Durch die Veröffentlichung von hochwertigen Inhalten schafft man es, Erwähnungen der wichtigsten Websites der Szene zu ergattern, zu Interviews eingeladen zu werden und mehr Traffic und Kunden zu generieren.

Es gibt jedoch einige Stolpersteine, die bereits vielen Einsteigern zum Verhängnis wurden. Die Content Marketing Strategie vieler KMUs ist nicht korrekt ausgearbeitet und selbst große Konzerne scheitern an dieser Hürde. Einige Artikel von einem Umfang von 500 Wörtern zu veröffentlichen und darauf zu spekulieren, dass sie gefunden werden wird nicht funktionieren.

Wer sich dazu entscheidet hochwertige Inhalte zu publizieren, sollte sich in jedem Fall an diese sieben Ratschläge halten.

1. Einen echten Mehrwert bieten und nichts verkaufen

Content Marketing Strategie - Leser müssen nicht gleich die Kreditkarte zückenBereits hier beginnen viele in die völlig falsche Richtung zu laufen. Wenn man viel Zeit in die Erstellung der Inhalte investiert, möchte man am liebsten sofort dafür entlohnt werden. Ein relativ großer Teil meiner Zeit fließt in die Erstellung neuer Inhalte, die ich kostenlos jedem zur Verfügung stelle. Zunächst muss ich brainstormen worüber ich schreiben möchte, anschließend den Inhalt grob umreißen, eine Recherche anstellen, Quellen heraussuchen und dann alles zu digitalem Papier bringen. Während ich schreibe kann ich kein Geld verdienen und nicht an meinen aktuellen Projekten arbeiten.

Da meine alltäglichen Pflichten nicht vernachlässigt werden dürfen, verfasse ich die Beiträge meist in der Zeit, die eigentlich für Familie, Freunde, Freundin und Hobbys reserviert ist. Wer dieses Opfer bringt, möchte dafür schnell belohnt werden. So war es zumindest bei mir. Die einfachste Möglichkeit dies zu erreichen ist die eigenen Produkte und Dienstleistungen direkt über den Content zu verkaufen.

Jedoch sollte man sich zügeln und den Mehrwert des Lesers in den Vordergrund stellen. Wer die Informationen bietet die gesucht werden, macht seine Besucher auf das neugierig, was man noch alles weiß. Man macht sie zu regelmäßigen Besuchern des eigenen Blogs und langfristig werden einige von ihnen sehr loyale Kunden werden.

2. Einen persönlichen Touch in deine Content Marketing Strategie bringen

Selbst wenn man tolle Informationen zu bietet hat werden die Leser schnell abhauen, wenn man nicht weiß wie man sie verpackt und kommuniziert. Niemand mag es gelangweilt zu werden. Viele scheuen sich davor die eigene Persönlichkeit durchscheinen zu lassen, doch das ist falsch. Man will professionell klingen und verkneift sich jeglichen Witz und Charme. Wir sind hier aber nicht an der Universität. Mit etwas Humor bringt man es deutlich weiter.

Ich nehme zwar mein Unternehmen sehr ernst und möchte den Lesern sachliche Informationen biete, jedoch ändert das nichts daran wer ich bin und was mich ausmacht. In den letzten Jahren hat mein Schreibstil sich sehr verbessert, da ich keine Angst davor habe einen Teil meiner Persönlichkeit zu offenbaren. So läuft man nicht Gefahr irgendwelche 0815-Texte zu verfassen, die im Internet verstauben.

Wenn man dies tut muss man sich jedoch darauf einstellen, dass nicht alle Reaktionen Die Leser dürfen ruhig wissen, dass hier ein Mensch schreibtpositiv ausfallen werden. Wie im “echten Leben” gibt es auch im Internet stets Menschen, die einen nicht mögen und keine Angst haben das offenkundig zu zeigen. Damit muss man sich arrangieren.

Wer die Content Marketing Strategie eines großen Konzerns umsetzen soll, fürchtet sich davor zu salopp oder zu persönlich zu klingen. Das ist totaler Blödsinn. Der Endkunde schätzt es, wenn mit ihm in einem normalen Ton gesprochen wird. Häufig wird vergessen, dass es hier um Kommunikation zwischen zwei Menschen geht.

3. Du musst Selbstvertrauen haben und akkuraten Content liefern

Es gibt nichts schlimmeres als sich die Zeit zu nehmen um einen Blogpost zu lesen und anschließend festzustellen, dass die Informationen völlig falsch und irreführend sind. Es gibt einige selbsternannte SEO-Experten die völligen Schwachsinn schreiben. Sie haben keine Ahnung wovon sie reden und haben noch nie praktiziert was sie anderen beibringen wollen.

Wer solche Beiträge verfasst kann sich darauf gefasst machen, dass die Leserschaft einen sehr bald ignorieren wird. Alles worüber du schreibst muss aus deiner eigenen Feder stammen und es muss auf deinen eigenen Erfahrungen beruhen.

Im Internet sind zu viele Blogs von Menschen die sich absichtlich sehr vage ausdrücken, oder keinerlei nützliche Informationen bieten. Es dauert lange bis man sich auf einem Themengebiet so gut auskennt, dass man sein Wissen mit anderen teilen kann. Während des anfänglichen Lernprozesses wird man viele Fehler machen und daraus lernen. Diese Phase sollte man nicht überspringen, da sie für die Entwicklung besonders wichtig ist.

Ich bin der Meinung, dass meine Content Marketing Strategie gut für Sacando funktioniert, da in unserem Blog ausschließlich Ratschläge erscheinen, die wir für uns oder unsere Kunden selbst genutzt haben. Wer tagtäglich mit verschiedenen Kunden aus etlichen Branchen arbeitet bekommt schnell viel Erfahrung und viele Daten zum auswerten. Aus diesen stammen die Erkenntnisse die ich hier mit dir teile. Ähnlich wirst du Zugang zu Informationen aus deiner Branche haben, die du mit deiner Leserschaft teilen kannst.

4. Die Ratschläge müssen vom Leser in die Tat umgesetzt werden können

Diese Stelle ist wichtig: Nicht jeder deiner Leser kennt die Fachterminologie, geht total in dem Thema auf und versteht alle Informationen direkt. Vor allem technische Themen sollten ausführlich erklärt und mit Schritt-für-Schritt Anleitungen ausgestattet werden um eine große Zielgruppe zu erreichen.

Natürlich kann man auch Inhalte veröffentlichen, die für Fortgeschrittene mit gewissen Fähigkeiten bestimmt sind. Dabei sollte einem aber bewusst sein, dass die Zielgruppe sehr viel kleiner sein wird und einen Großteil der Leser ausschließt.

Wenn ich beispielsweise über Suchmaschinenoptimierung schreibe, rufe ich mir stets ins Gedächtnis, dass die meisten Leser sich nicht jeden Tag 10 Stunden mit diesem Thema beschäftigen. Es handelt sich vor allem um Unternehmer, die sich in ihrer knappen Freizeit in dieses Gebiet einarbeiten wollen. Sie müssen mit praktischen und vor allem verständlichen Informationen versorgt werden, die ihnen dabei helfen ihre eigene Website mit ihren Mitteln besser zu gestalten. Langfristig ist es mein Ziel neue Kunden für meine Agentur zu gewinnen, doch das gelingt mir nur, wenn Menschen bei der Suchmaschinenoptimierung helfe, ohne dass sie meinem Unternehmen auch nur einen Cent überweisen müssen.

Viele die sich dem Content Marketing verschrieben haben, tauschen ihre Inhalte nur gegen einen Like der Fanpage, oder eine Eintragung in die Newsletter. Im Anschluss wird man mit Angeboten überhäuft und belästigt. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass nur jemand etwas von einem kauft, wenn er sich freiwillig für die Angebote interessiert.

5. Die vorhandenen Texte stets überarbeiten und verbessern

Regelmäßig muss alter Content aufbereitet werdenEine Content Marketing Strategie ist niemals vollständig implementiert. Wenn ich einen Beitrag über den Aufbau von Backlinks veröffentliche, bedeutet das nicht, dass ich das Thema niemals wieder anrühre. In meiner Branche ändern sich die Dinge ständig und was gestern wahr war kann heute falsch sein. Aktualität ist ein Muss.

Außerdem muss beachtet werden, dass es zu jedem Thema viele verschiedene Suchbegriffe gibt, die regelmäßig bei Google eingetippt werden. Überall auf der Welt suchen die Menschen nach Inhalten. Indem du ein Thema mehrfach von verschiedenen Seiten beleuchtest, kannst du für alle diese Suchbegriffe Texte verfassen und Traffic an Land ziehen. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass man nicht nur einen Text verfasst um die Suchbegriffe unterzubringen. Jeder Text muss in erster Linie für die Leserschaft geschrieben werden.

Wenn jemand einen Beitrag von mir ließt und ihn schrecklich findet, wird er wohl kaum noch einmal die Zeit finden mir zuzuhören. Und was glaubst du wie hoch die Chance ist, dass er eines Tages mein Kunde wird?

Die Inhalte die du bereits veröffentlicht hast, sollten deshalb stets auf dem neuesten Stand gehalten werden. Wer einige Zeit nach der Veröffentlichung auf sie stößt und Informationen findet, die mit der Zeit falsch geworden sind, bekommt ein schlechtes Bild von dir und deinem Unternehmen.

6. Die Inhalte müssen merklich besser sein als das was es schon gibt

Ich bin nicht der erste der entdeckt hat, dass Content Marketing ein wichtiges Thema ist. Um ehrlich zu sein bin ich relativ spät dazu gekommen. Ich werde auch nicht der erste sein, der einen Text zum Thema einer vernünftigen Content Marketing Strategie verfasst. Jeder versucht heutzutage auf diesem Wege die Reichweite zu erhöhen, egal ob es ein kleines Geschäft in einer Vorstadt, oder ein großer internationaler Konzern ist. Jede Website hat einen Blog auf dem Content veröffentlicht wird. Das Paretoprinzip ist auch hier sehr zutreffend. 20% der Content Marketer produzieren 80% der lesenswerten Inhalte.

Der einzige Weg um tatsächlich Aufmerksamkeit zu bekommen ist Texte zu verfassen, die spürbar besser sind als die der Konkurrenz. Um herauszufinden was diese treibt führt kein Weg daran vorbei regelmäßig ihre Blogs zu besuchen.
Ein kleiner Tipp: Wenn man die Inhaber und Verantwortlichen herausfindet, kann man auch ihre Gastbeiträge ergoogeln.

Lasse dich von dem inspirieren was sie bereits jetzt tun und hebe es auf das nächste Level. Führe eine tiefere Recherche durch und biete bessere Informationen. Gestalte die Texte länger und interessanter. Füge bessere Bilder ein, arbeite an Visualisierungen, entwerfe Infografiken und Powerpoint Präsentationen.

7. Arbeite ständig daran immer besseren Content zu produzieren

Mir hat meine Content Marketing Strategie sehr dabei geholfen die eigenen Fähigkeiten zu Man ist niemals am Ziel und muss immer weiter lernenhinterfragen und auszubauen. Sie hat mich nicht nur zu einem besseren Schreiber werden lassen, sondern auch meine SEO-Künste verbessert.

Content Marketing ist in vielerlei Hinsicht vergleichbar mit dem Abnehmen. Am Anfang ist es echt ätzend auf alle leckeren Sachen verzichten zu müssen, ohne direkte Resultate zu sehen. Wenn man aber am Ball bleibt sieht man erste Ergebnisse und wird unheimlich motiviert. Mit der Zeit wird es zur täglichen Routine und es wird immer schwerer sich eine Welt vorzustellen, in der man es nicht macht.

Du wirst deine Ziele nicht über Nacht erreichen und wahrscheinlich fällt es dir zu Beginn schwer so viel Zeit in deine Texte zu investieren. Sobald es aber erste positive Anzeichen gibt, wirst du dich freuen und durchstarten wollen. Jeder Text den du verfasst ist ein Stück Marketinggrundlage für dein Unternehmen. Ich kann dir versprechen dass es sehr aufregend ist den ersten Kunden am Telefon zu haben, der auf Grund deines Content Marketings auf dich aufmerksam geworden ist.

Stelle dir dein Content Marketing als eine langfristige Investition in dein Unternehmen vor. Besonders wichtig dabei ist, dass man sich von Text zu Text steigert und sich niemals mit der aktuellen Qualität der Inhalte zufrieden gibt.

Fazit

Es ist nicht einfach die eigenen Gedanken in geschriebene Wörter zu bringen. Es dauert lange, bis man sich dabei wohl fühlt und einen Text erschafft, der gerne gelesen wird. Zu Beginn hätte ich mir nicht vorstellen können, dass eines Tages viele Menschen lesen, was ich zu sagen habe. Wer aber stetig an sich arbeitet und keine Angst hat den ersten Schritt zu gehen, wird definitiv ebenfalls an diesem Punkt ankommen und auf eine spannende Reise zurückblicken können.

Websites werden über Links verbunden

Onpage Optimierung 2016 – Die beste Checkliste

Onpage Optimierung und Offpage Optimierung müssen ineinander greifenWenn man einmal erkannt hat, wie wichtig Google für den Erfolg des eigenen Unternehmens ist, setzt man alles daran mehr organischen Traffic zu bekommen. Die wichtigste Fähigkeit dazu ist die Onpage Optimierung zu lernen. Nur wenn die Website den Ansprüchen der Suchmaschinen genügt und dem Leser einen Mehrwert bietet, wird man sich langfristig auf einer guten Positionierung halten können. Die Basics der Onpage SEO sind schnell erklärt und können bereits einen großen Einfluss auf die Rankings haben. Mit unserer Checklist kannst du eine On Page Optimierung durchführen, lernen worauf zu zukünftig achten musst und mehr Besucher auf deine Website holen.

 

Der Title Tag

Im Titel deiner Homepage und Unterseiten solltest du immer das Keyword platzieren, für das du gerne ranken würdest. Bei einer Onpage Optimierung ist das der wichtigste Schritt. Im Idealfall steht das Keyword an erster Stelle. Dadurch zeigst du, dass es in deinem Text eine zentrale Rolle spielt.

 

Dein Titel sollte in jedem Fall die maximale Länge nicht überschreiten. Diese wird nicht in Zeichen, sondern in Pixel festgelegt. Wie viele Zeichen in diese Pixel passen hängt davon ab, welche Buchstaben du verwendest. Ein „i“ benötigt weniger Pixel als ein „o“. Wenn du unter 60 Zeichen bleibst, solltest du bei der Onpage Optimierung keine Probleme bekommen.

Weitere Informationen zum Titel hier

 

Der Titel sollte nicht ausschließlich aus deinem Keyword bestehen. Durch das hinzufügen von Wörtern wie „2016“, „Erfahrungsbericht“, „Beste(r)“, „Anleitung“ und ähnlichem gestaltest du ihn für den Besucher interessanter und gibst Google die Möglichkeit dich für weitere Suchwortkombinationen (Longtail-Keywords) zu listen. Diese haben in der Regel ein deutlich geringeres Suchvolumen, jedoch stürzt sich die Konkurrenz nicht so sehr auf sie. In den meisten Branchen sind Menschen die mehrere Wörter bei Google eintippen interessierter an dem Thema, bleiben länger auf deiner Website und werden eher zu Kunden.

 

Es ist sehr wichtig, dass der Titel des Textes in einem <h1> Tag steht. Nur so kann Google auch erkennen, dass es sich hier um den Titel handelt. Wer WordPress mit einem vernünftigen Theme verwendet, muss sich darum in der Regel keine Gedanken machen. Dennoch lohnt es sich einmal zu überprüfen, ob der <h1> Tag ordnungsgemäß verwendet wird. Dazu einfach den Titel markieren, auf die rechte Maustaste drücken und „Element untersuchen“ auswählen.

 

Wichtig: Nicht immer zeigt Google den Titel an, den du gerne hättest. Überprüfe also regelmäßig, wie deine Website in den Suchergebnissen angezeigt wird.

Hier ein interessantes Video dazu, direkt von Google:

 

Die Meta-Beschreibung

 

Wenn jemand einen Suchbegriff bei Google eintippt, bekommt er zunächst eine kleine Vorschau der vorgeschlagenen Websites zu sehen. Diese besteht aus drei Elementen: Dem Titel, der Meta-Beschreibung und der URL. In der Meta-Beschreibung können am meisten Zeichen platziert werden und somit ist sie am aussagekräftigsten. Sie gibt dir die Möglichkeit den Leser von deiner Website zu überzeugen.

 

Zu Beginn der Website solltest du das von dir ausgewählte Keyword unterbringen. Das hilft Google dabei zu verstehen, worum es in dem Artikel geht und signalisiert dem Google-Nutzer, dass er bei dir an der richtigen Adresse ist.

 

Neben der Verwendung des Keywords musst du darauf achten, dass du dem potentiellen Besucher Appetit auf deinen Text machst. Teile ihm mit, was ihn erwartet, aber verrate nicht zu viel. Auch eine Aufforderung zur Handlung ist hilfreich. Sage ihm was er zutun hat. Im Idealfall ist das ein Klick, der zu deiner Website führt.

 

Bei der Onpage Optimierung gilt es außerdem zu beachten, dass du die maximale Länge der Beschreibung nicht überschreitest. Sie wird ansonsten von Google abgekürzt. Üblicherweise werden bis zu 156 Zeichen angezeigt. Es kann jedoch vorkommen, dass Google auch das Datum der Publizierung mit anzeigt. Sollte dies der Fall sein, kannst du maximal 139 Zeichen verwenden. Hier empfiehlt es sich regelmäßig die eigene Website zu suchen und sich die Anzeige in den organischen Suchergebnissen genau anzuschauen.

 

Onpage SEO betrifft auch die URL

 

Angezeigt wird der Titel, die URL und die BeschreibungDie URL ist ein Element, dem meist nur wenig Beachtung geschenkt wird. Viele Webmaster machen sich keine Gedanken um sie und so kommt es, dass sie lang, hässlich, kompliziert und ohne Keyword sind. Eine gute URL beinhaltet de Suchbegriff, ist kurz und einprägsam. In der Regel ist dies alles der Fall, wenn man ausschließlich das Keyword verwendet. Wirf beispielsweise einen Blick auf die URL dieses Textes über die Onpage Optimierung. Du findest sie in der Adresszeile deines Browsers. Sie lautet sacando.de/onpage-optimierung.

 

Wenn jemand nun einen Backlink zu diesem Artikel setzt und keinen Ankertext eingibt, kann Google dennoch verstehen, welches Thema hier behandelt wird. Darüber hinaus erkennt der Leser schon vor dem Klick, worüber ich geschrieben habe.

 

Eine URL wie sacando.de/blog/14-06-2016/seo/onpage-optimierung-2016-die-beste-checkliste ist nicht gut und sollte in jedem Fall vermieden werden.

 

Verschiedene mediale Inhalte einbinden

 

Bei der Onpage SEO geht es darum in Googles Augen einen Mehrwert zu bieten. Dabei achtet die Suchmaschine sehr genau darauf, wie sich die Leser verhalten. Wer die besten Inhalte anbietet, hat einen großen Vorteil und wird bevorzugt behandelt. Ein umfassender Text, anschauliche Bilder, Videos und Grafiken sind da sehr vorteilhaft. Sie tragen dazu bei, dass die Informationen besser an den Leser weitergegeben werden können und das honoriert Google.

 

Dabei ist darauf zu achten, dass man die multimedialen Inhalte mit Titeln und Beschreibungen versieht. Es ergibt Sinn auch hier das favorisierte Keyword einzubauen.

 

Bilder, Videos, Grafiken, Audiodateien etc haben zudem einen sehr positiven Einfluss auf die Absprungrate und die Verweildauer der Besucher. Diese Daten wertet Google regelmäßig aus und lässt sie in die Platzierungen einfließen. Je länger ein Leser auf der Website bleibt, desto besser gefällt es ihm dort.

 

Bei der Onpage Suchmaschinenoptimierung den Text sinnvoll formatieren und gestalten

 

Auf den meisten Websites ist der Text das Herzstück. Das Internet dreht sich um Informationen. Dieser Text muss sinnvoll aufbereitet werden. Verwende kurze Sätze, Absätze und Zeilenumbrüche. So bleibt er leicht verdaulich und kann gut aufgenommen werden.

 

Bei der Onpage Optimierung ist es sehr wichtig, dass du Zwischenüberschriften benutzt. Diese gliedern den Text, sorgen für einen besseren Überblick und Google liebt sie. Durch die Verwendung des <h2> und <h3> Tags kannst du Keywords in die Zwischenüberschriften packen und ihnen damit einen besonderen Stellenwert geben. Die Folge sind bessere Platzierungen in den Google Suchergebnissen.

 

Achte aber darauf, dass du es hier nicht übertreibst. Nicht jeder zweite Satz sollte eine Zwischenüberschrift mit eingebautem Keyword sein. Bei der Onpage SEO kann es schnell passieren, dass man über das Ziel hinaus schießt.

 

Das Keyword im ersten Absatz unterbringen

 

Zu Beginn des Textes sollte direkt klar gemacht werden worum es gehtGoogle misst dem ersten Wort eine größere Bedeutung bei als dem Letzten. Aus diesem Grund ist es ratsam das Keyword des Textes direkt im ersten Absatz zu nennen. Es lohnt sich hier etwas Zeit zu investieren. Wer es notgedrungen irgendwie einbaut, läuft Gefahr den Text zu verunstalten. Wer gut platziert wird, die Leser aber langfristig vergrault, erreicht sein Ziel nicht.

 

Aber auch dem Leser hilft es sehr, wenn sich der Suchbegriff zu Beginn des Textes finden lässt. Er oder sie hat ihn zuvor bei Google eingetipp. Durch das erneute lesen wird schnell klar, dass man auf der richtigen Website gelandet ist.

 

Bei der Onpage Analyse die mobilen Endgeräte nicht vergessen

 

Fast jeder der eine Website betreut arbeitet von einem Computer aus. Nachdem der Text fertig und aufbereitet ist, überprüft man in der Regel wie er aussieht und wirkt. In vielen Fällen wird hierbei vollkommen vergessen, dass nicht jeder Nutzer an dem gleichen Computer sitzt wie man selbst. Bereits unter den PC-Nutzern gibt es gewaltige Unterschiede was die Größe des Bildschirmes angeht. Während einige an einem große Widescreen sitzen, verwenden andere kleinere Varianten. Noch gravierender wird es, wenn man berücksichtigt, dass mittlerweile über die Hälfte der Seitenaufrufe von mobilen Endgeräten ausgehen. Hier haben die Bildschirme ein ganz anderes Format und sind wesentlich kleiner.

 

Wenn die Texte auf einem solchen Endgerät nicht gut zu lesen sind, können sie nicht so gut sein – der Besucher wird schnell wieder abspringen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass sich die Website stets sinnvoll an die Größe des Bildschirmes anpasst. Responsive Design nennen wir das.

 

Google hat bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass dies bereits jetzt ein wichtiger Faktor für die Vergabe der organischen Platzierung ist. Mit dem Mobile Friendly Test Tool kannst du innerhalb kürzester Zeit herausfinden, ob es bei deiner Website Nachbesserungsbedarf gibt.

 

Ausgehende Links einbauen

 

Webmaster sind in den letzten Jahren stets sehr geizig mit Links umgegangen. Sie werden Websites werden über Links verbundenzu hohen Preisen gehandelt und niemand möchte sie verschenken. Für einen guten Link wird häufig eine vierstellige Summe gezahlt. Die Folge ist, dass die Anzahl der freiwillig und unentgeltlich platzierten Links stark abgenommen hat. Das Internet lebt jedoch von ihnen und auch für Google sind sie ein sehr wichtiger Indikator für die Qualität einer Website.

 

Dass Links auf die eigene Website die Rankings verbessern ist wahrscheinlich jedem bewusst. Weniger bekannt ist jedoch, dass auch ausgehende Verlinkungen einen positiven Einfluss haben. Wer themenrelevante Inhalte verlinkt, gibt Google einen weiteren Anhaltspunkt um das Thema der Website bestimmen zu können. Man sollte jedoch darauf achten, dass man ausschließlich hochwertigen und thematisch passenden Content verlinkt.

 

Lesetipp: 8 Tipps für bessere lokale Rankings

 

Interne Links verwenden

 

Die Navigation durch das Internet ist ausschließlich durch Verlinkungen denkbar. Früher schafften Verzeichnisse den Nutzern einen ersten Überblick. Heute sind es Suchmaschinen wie Google, Bing, Altavista usw. Ist man auf einer interessanten Website angekommen, helfen einem interne Verlinkungen auf dieser weitere Inhalte zu finden. Die Navigation wird dem Leser dadurch erleichtert. Das Resultat ist eine längere Verweildauer die von Google registriert wird.

 

Darüber hinaus wird ein interner Link ziemlich ähnlich wie ein Backlink gewertet. Je mehr interne Verlinkungen auf einen Artikel auf deiner Website zeigen, desto besser wird dieser aufzufinden sein.

 

Nicht zuletzt helfen interne Links auch dabei Google das Crawling zu erleichtern. Wer alle Inhalte gut miteinander vernetzt hat stellt so sicher, dass es auch alle in den Google-Index schaffen.

 

Onpage Optimierung durch Verbesserung der Ladezeit

 

Okay jetzt wird es ein bisschen technisch. Ein wichtiger Teil der On Page Optimierung ist die Ladezeit der Website. Je schneller diese ist, desto besser wird Google sie platzieren. Niemand mag es bei jedem Klick ewig warten zu müssen und das ist auch der für uns wichtigsten Suchmaschine bewusst.

 

Folgende Ratschläge helfen dir dabei eine vernünftige Ladezeit zu erreichen:

 

1. Ein anständiger Server

 

Ein guter Server verringert die Ladezeit der WebsiteEs muss natürlich nicht immer ein dezidierter Server mit fantastischen Werten für 100€ im Monat sein. Wer jedoch nur 1€ im Monat bezahlt, kann nur wenig erwarten. Achte darauf, dass der Server in Deutschland steht, vernünftige Hardware verbaut ist und nicht etliche Websites auf einer IP gehostet werden. All-Inkl ist ein vernünftiger Anbieter bei dem du ein gutes Verhältnis von Preis zu Leistung bekommst.

 

2. Mediale Inhalte komprimieren

 

Wenn du dich an meine Tipps zur Onpage Optimierung gehalten hast, verwendest du einige Bilder und Videos in deinen Texten. Diese zu laden kann unter Umständen sehr lange dauern. Um die Ladezeit zu reduzieren bietet es sich an sie zu komprimieren, oder extern zu hosten. Videos sollten beispielsweise stets von YouTube oder einer anderen Quelle eingebunden werden. Wer WordPress als CMS verwendet, kann das Plugin WP Smushit benutzen und so die Dateigröße der Bilder reduzieren.

3. Verwendung eines CDN

 

Durch die Hilfe eines Content Delivery Networks kannst du die Ladezeit deiner Website deutlich verringern. Besonders große Dateien werden so schneller übertragen. Besonders interessant ist das, wenn die Besucher nicht alle über den Tag verteilt auf deine Website kommen, sondern häufig zur selben Zeit.

 

4. Beitragsrevisionen entfernen

 

Wenn man einen Artikel in WordPress selbst verfasst, wird dieser in regelmäßigen Abständen gespeichert. Das verbraucht viel Speicherplatz und kann negative Auswirkungen auf die Ladezeit haben. Mit dem Plugin Better Delete Revision kann man diese entfernen.

 

Wer aus Gründen der Onpage Seo verhindern möchte, dass WordPress Revisionen speichert, fügt folgenden Code in die wp-config.php:

/** Disable post revisions. */
define(‚WP_POST_REVISIONS‘, false);

Vorsicht: Wer keine Ahnung von HTML und php hat, sollte lieber die Finger davon lassen. In jedem Fall sollte immer vor den Veränderungen ein Backup erstellt werden.

 

5. Smileys entfernen

Smileys in WordPress deaktivieren

Seit der WordPress-Version 4.2 wird automatisch ein Stück Code in den Header eingefügt, der dafür sorgt, dass Smileys automatisch erkannt und grafisch dargestellt werden. Auch wenn man keine verwendet wird dieser Code für jeden Besucher geladen. Um damit Schluss zu machen, muss folgender Code in die functions.php eingefügt werden:

//* Remove WP emoji code
remove_action( ‚wp_head‘, ‚print_emoji_detection_script‘, 7 );
remove_action( ‚wp_print_styles‘, ‚print_emoji_styles‘ );

6. Caching aktivieren

 

Durch die Verwendung des Cachings werden einige Dateien in eine Zwischenspeicher gelagert und müssen so nicht mehr vom Server übertragen werden. Das Resultat ist eine kürzere Ladezeit. Wer WordPress verwendet muss sich um die technischen Aspekte nur wenig Gedanken machen. Durch Plugins wie W3 Total Cache kann man alles mit wenigen Klicks einstellen.

 

7. Query Strings von statischen Seiten entfernen

 

Die meisten Menschen die wenig Ahnung von den technischen Aspekten haben, werden nur Bahnhof verstehen. Wichtig ist jedoch, dass auch diese Maßnahme die Website beschleunigt. Füge folgenden Code in die functions.php ein:

//* Remove query strings from static resources
function _remove_script_version( $src ){
$parts = explode( ‚?ver‘, $src );
return $parts[0];
}
add_filter( ’script_loader_src‘, ‚_remove_script_version‘, 15, 1 );
add_filter( ’style_loader_src‘, ‚_remove_script_version‘, 15, 1 );

Auch hier gilt wieder, dass in jedem Fall vorher ein Backup gemacht werden muss.

 

8. Nicht zu viele Plugins verwenden

 

Ich sehe sehr häufig, dass Kunden die selbst an ihren Websites arbeiten, etliche Plugins verwenden. Viele von denen sind total überflüssig, behindern sich gegenseitig oder verfolgen den selben Zweck wie andere. Viele Plugins sind technisch schlecht umgesetzt und brauchen ewig um zu laden. Mit dem P3 Performance Profiler kann man die Ladezeit der Plugins testen und anschließend die langsamen unter ihnen deaktivieren.

 

LSI Keywords nutzen

 

Bei der Onpage Suchmaschinenoptimierung dreht sich vieles um die Verwendung von Keywords. Wer jedoch das gleiche Wort immer und immer wieder wiederholt, riskiert eine Abstrafung von Google zu kassieren und langweilt den Leser. Besser ist es LSI Keywords einzubauen. Dabei handelt es sich um Begriffe, die deinem Keyword sehr ähneln und semantisch mit ihm verwandt sind. Wer beispielsweise über Autos schreibt, verwendet tendenziell Wörter die mit dem Thema etwas zutun haben. Diese könnten beispielsweise „Autohändler“, „Autoreparatur“, „Autorennen“ etc sein. Dies sind deine LSI Keywords die bewusst in den Text eingeflochten werden sollten.

 

Die Länge der Texte

 

Die Anzahl der Worte eines Textes ist ein sehr wichtiger Rankingsfaktor, der bei der Onpage Optimierung in jedem Fall beachtet werden sollte. Hier gilt: Je länger desto besser. Es ist unwahrscheinlich, dass ein Thema umfassend in 300 Wörtern behandelt werden kann.  Wenn du ein Gefühl dafür bekommen möchtest wie viele Wörter sinnvoll sind, solltest du dein Keyword googeln und dir die Konkurrenz anschauen. Es ist ratsam stets einen längeren Text als sie zu verfassen. Achte aber darauf, dass du die Qualität in den Vordergrund stellst. 1.000 sinnfreie Wörter unten anzuhängen wird dich nicht an dein Ziel führen.

 

Dieser Text hier hat etwas weniger als 3.000 Wörter. Ihn zu verfassen nimmt etwas Zeit in Anspruch und erfordert viel Recherche, doch die Mühe lohnt sich in jedem Fall.

 

Interessierte Leser anziehen

 

Im Internet gibt es viele Möglichkeiten günstigen Traffic zu bekommen. Er kann ganz profan gekauft werden. Davon würde ich in jedem Fall absehen. Ein Großteil dieser Besucher wird aus Bots bestehen, oder hat keinerlei Interesse an dem was du schreibst. Sie werden deine Website bereits nach kurzer Zeit verlassen und das signalisiert Google, dass deine Inhalte uninteressant waren.

 

Deutlich besser ist es, wenn du etwas mehr Geld in die Hand nimmst und jene Menschen erreichst, die tatsächlich Interesse an dem haben was du verfasst. Schalte eine Anzeige bei AdWords, verwende Facebook Ads oder verwende Bing Ads um neue Leser zu erreichen.

 

Man muss jedoch nicht immer Geld ausgeben. Nutze dein eigenes Netzwerk, poste in Facebook Gruppen und informiere deine Subscriber über neue Inhalte. Sie werden deine Website besuchen, dort einige Zeit verweilen und so deine organischen Rankings verbessern.

 

So wird sich Onpage SEO in Zukunft verändern

 

Google wird immer schlauer, es gibt immer mehr Inhalte im Netz und die Verbindungen werden besser. Dies alles trägt dazu bei, dass sich die Suchmaschinenoptimierung ständig wandelt. In Zukunft wird man nicht mehr Wert auf wirklich gut recherchierte und umfangreiche Inhalte legen. Dieser Trend setzt sich seit einigen Jahren fort und es ist kein Ende in Sicht. Wer halbherzig Texte verfasst, sich in seinem Themengebiet nicht gut auskennt und die Onpage Optimierung vernachlässigt, wird nicht mehr von seinen Lesern gefunden werden.

 

Auch das Thema Sicherheit wird immer mehr Gewicht bekommen. Bereits jetzt hat Google bestätigt, dass HTTPS SEO-Vorteile mit sich bringt. In einigen Tests konnte das jedoch nicht bestätigt werden. Früher oder später wird es jedoch dazu kommen, dass immer mehr gute Platzierungen von Websites eingenommen werden, die HTTPS verwenden.

 

Im Laufe der Zeit wird Google besser darin die Inhalte zu entschlüsseln. Der Stellenwert einzelner Keywords und deren Häufigkeit wird dadurch gemindert. Die Zeiten in denen Keyword Stuffing betrieben wurde sind ohnehin längst vorbei.

Neue Augen auf alten Content locken

Content Promotion

Content Promotion dreht sich in der Regel darum neue Inhalte zu verfassen, auf der Neue Augen auf alten Content lockeneigenen Website zu veröffentlichen und anschließend zu bewerben. Heute möchte ich mich aber darauf konzentrieren das Maximum aus bereits bestehenden Inhalten herauszuholen.

Wenn wir einen neuen Kunden gewinnen, hat dieser in den meisten Fällen bereits etliche Artikel veröffentlicht. Anstatt kostspielig neue zu verfassen, nutzen wir lieber bereits bestehende Ressourcen.

Zu Beginn sollten die Inhalte in zwei Kategorie eingeteilt werden: Artikel die unbemerkt geblieben sind und solche die nur wenig Aufmerksamkeit erzeugt haben.

•    Unbemerkt: Der Inhalt wurde veröffentlicht, aber niemand hat es mitbekommen. Es entstanden keine Links, er wurde nicht in sozialen Netzwerken geteilt und es gibt nur sehr wenige Besucher die sich hierher verirren.
•    Wenig Aufmerksamkeit: Der Inhalt wirde veröffentlicht, wurde auch gelesen, hat aber nie sein ganzes Potential entfalten können. Das trifft wohl auf 99% aller Inhalte zu.

Zu Beginn sollte man sich bei der Content Promotion um jene Inhalte kümmern, die unbemerkt geblieben sind. Hier kann man am einfachsten Erfolge erzielen. Jedoch trifft das nicht auf alle veröffentlichten Texte zu…

Das wahre Potential für die Content Promotion bestimmen

Manchmal ist es gar nicht so leicht Inhalte zu finden, die niemand gefunden hat. In der Regel lohnt sich ein Blick in die XML Sitemap. Hier sollten alle Inhalte gelistet sein. Falls nicht muss das schleunigst behoben werden. Mit Tools wie dem Ahrefs Site Explorer kann überprüft werden, wie viele Backlinks und Social Shares die einzelnen Beiträge haben.
In vielen Fällen sind diejenigen die den Content produzieren auch erstklassige Ansprechpartner. Sie sind meist sehr stolz auf ihre Arbeit und merken sich, wenn ein Text nur wenig Liebe erfahren durfte. Auch Google Analytics kann beim Identifizieren behilflich sein.
Du solltest eine Excel-Tabelle mit allen Inhalten anfertigen. Diese sollte folgende Informationen enthalten:

•    Die URL
•    Das Thema
•    Die Länge
•    Die Keywords (falls vorhanden)
•    Wie gut der Artikel ist (ich verwende eine Skala von 1-10)

Die Inhalte aufbessern

Wenn man einen kritischen Blick auf den Content der meisten Kunden wirft wird klar, dass er nicht perfekt ist. Vor einiger Zeit haben wir einen Anruf von einem Unternehmer bekommen. Er googelte SEO Mainz, fand unsere Website und war auf der Suche nach Neukunden. Zuvor hatte er eine Agentur beauftragt, die ihm versprach jede Woche einen Blogpost zu verfassen und dadurch auf magische Art und Weise seine Rankings zu verbessern. Die Agentur veröffentlichte minderwertigen Texte. Für diese Content Promotion zu betreiben wäre eine Verschwendung. Sie komplett in den Müll zu werfen aber auch. Also machen wir uns an die Arbeit und verbessern sie wo wir nur können.

Um festzustellen wie das gemacht werden kann, lohnt sich eine Google-Suchanfrage zu dem Thema. Was bieten die ersten 10 Treffer, was die Seite des Kunden nicht bietet? Wie können wir dem Leser mehr bieten als die Konkurrenz? Fehlt es vielleicht an guten Bildern, oder sogar einem Video?

Inhalte aktualisieren

Wenn ein Artikel bereits etwas in die Jahre gekommen ist, hat sich seit dem Zeitpunkt der Veröffentlichung viel getan. Die Welt dreht sich immer weiter und einige Informationen des Textes sind veraltet. Das ist aber kein Grund ihn zu löschen und einen neuen zu schreiben. Mit einigen Aktualisierungen ist er wieder wie neu und kann beworben werden.

Neu formatieren

Der Text für die Content Promotion muss vernünftig formatiert seinWer Content Promotion machen will, sollte dafür sorgen, dass die Texte anständig formatiert sind. Nur so sind sie für den Besucher gut zu lesen und übersichtlich gestaltet. Es sollten vernünftige Zwischenüberschriften gefunden werden und auch das Einbauen von Tabellen und Aufzählungen ist sehr hilfreich. Niemand möchte von einer Textwand erschlagen werden.

Auch hilft es wichtige Schlagwörter fett zu markieren, essentielle Phrasen zu unterstreichen und Zitate als solche kenntlich zu machen.

Existierenden Content promoten

Nun da die Inhalte überarbeitet und verbessert sind, ist es an der Zeit sie zu promoten. Die folgenden fünf Möglichkeiten haben sich dabei in der Vergangenheit sehr bewährt.

1. Melde dich bei Leuten die ähnlichen Content geteilt haben

Wer Content Promotion betreiben will, sollte sich zunächst aktiv bei Publishern melden. Wer würde da eher in Frage kommen als jemand, der bereits ähnlichen Content mit seiner Leserschaft geteilt hat?

Diese Menschen ausfindig zu machen ist leider ein manueller Prozess. Ich suche nach allen Keywords die für das Thema interessant sind, erstelle eine Liste aller Websites, gebe die URLs bei Ahrefs ein und sehe so wer sie verlinkt hat. Genau bei diesen Menschen möchte ich mich anschließend melden.

Hier sollte man nichts überstürzen. Ein erster Kontakt sollte immer angenehm und nicht zu fordernd sein. Mach dich mit dem Besitzer der Website bekannt, tausche Kontaktdaten aus und etabliere eine Beziehung. Erst dann solltest du ihr oder ihm vorschlagen, dass er deine Inhalte seiner Leserschaft präsentiert.

2. Defekte Links finden

Täglich entstehen und verschwinden Websites. Viele derer die verschwinden hatten bereits Niemand will defekte Links auf seiner Seiteeinige Backlinks und hinterlassen nichts ahnende Webmaster die nun defekte Links auf ihrer Website haben. Mit der Wayback Machine kannst du dir die ehemals hier veröffentlichten Inhalte ansehen und überprüfen, weshalb eine Verlinkung zu der Seite gesetzt wurde. Falls dein Inhalt die Aspekte ebenfalls abdeckt, kannst du den Webmaster auf den defekten Link aufmerksam machen und ihm vorschlagen deine Seite anstelle der defekten zu verlinken.

Am schnellsten findest du tote Links, wenn du Websites aus deiner Branche findest, die eine Ressourcenseite haben. Mit der Chrome Erweiterung Check my Links kannst du innerhalb kürzester Zeit alle Verlinkungen überprüfen.

3. Eine neue Zielgruppe

Idealerweise hat man beim Schreiben eines Artikels eine genaue Zielgruppe im Kopf. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Das kann auch der Grund dafür sein, dass ein Artikel keinen Anklang findet. Das ist jedoch kein Beinbruch. Auch nachträglich kann man sich Gedanken darüber machen, wen das Thema interessieren könnte und den Text dahingehend anpassen.

Falls er bereits auf eine Zielgruppe zugeschnitten ist aber trotzdem nicht angenommen wurde, ist es vielleicht die falsche. Überlege dir eine alternative Zielgruppe. Beispielsweise sind Texte nicht immer nur für Deutsche interessant. Auch Österreicher und Schweizer könnten Interesse daran haben und dich verlinken.

4. Traffic kaufen

Die Möglichkeiten sehr targettierten Traffic zu kaufen sind im Laufe der letzten Jahre immer besser geworden. Es gibt sehr viele unterschiedliche Plattformen die dir erlauben Werbung zu schalten und interessierte Besucher auf deine Website zu holen. Besonders zu erwähnen ist hier AdWords und Facebook. Während man bei AdWords einzelne Suchbegriffe bewirbt, verfasst man bei Facebook über eine Fanpage einen Beitrag und kann diesen einer vorher ausgewählten Zielgruppe anzeigen lassen. Macht man seinen Job gut, bekommt man viele neugierige Augen auf die Beiträge und erhöht nicht nur die bezahlte, sondern auch die organische Reichweite sehr.

5. Pressemitteilungen

Content Promotion durch PresseportalePresseportale wurden viele Jahre zum Linkbuilding missbraucht und einige Portale wurden im Zuge dessen sogar abgestraft.

Lesetipp: Abstrafungen durch Google vermeiden

Aus diesem Grund sind viele der Meinung, dass man sie meiden sollte. Sie sind jedoch eine tolle Möglichkeit Menschen zu erreichen, die Interesse an den vorgestellten Themen haben könnten. Wichtig dabei ist, dass man wirklich etwas neues präsentiert, das richtige Presseportal auswählt und eine interessante Geschichte erzählt. Man muss es schaffen unter den vielen Pressemitteilungen heraus zu stechen. Das gelingt am besten mit einem guten Titel und einem Bild das die Aufmerksamkeit auf sich lenkt.

Es gibt viele kostenfreie Presseportale, es lohnt sich jedoch auch einen Blick auf die kostenpflichtigen zu werfen. Diese veröffentlichen meist deutlich hochwertigere Inhalte und sind deshalb besser für die Content Promotion geeignet. Außerdem sind die Chancen hier größer einen Publisher zu finden, der den Text mit seiner Leserschaft teilt.

Backlinks aufbauen - hier wechselt viel Geld den Besitzer

Backlinks aufbauen – 6 Wege wie es 2016 geht!

Den ganzen Tag kann man auf Blogs, in Büchern und Vorträgen hören, dass Content wichtig ist undwie sehr Inhalte mit Mehrwert die Rankings beeinflussen. “Content is King” höre ich mir seit Beginn meiner SEO-Karriere an. Die Wahrheit ist jedoch, dass es etliche Blogs mit erstklassigen Inhalte gibt, die nirgends gefunden werden und keinerlei Besucher haben. Der Grund? Content ist bei weitem nicht alles. Backlinks aufbauen wurde lange Zeit ignoriert.

Backlinks sind noch immer der wichtigste Rankingfaktor und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

Die Influencer der SEO-Branche wissen das ganz genau. Das wird klar wenn man sich etwas Mühe macht ihre eigenen Projekte zu finden und einen Blick auf die Backlinkprofile wirft. Öffentlich zugeben würde sie das allerdings nicht. Das liegt daran, dass ihre Kunden das nicht hören wollen. Jeder will den eleganten Weg gehen und auf magische Art und Weise durch tolle Inhalte ranken. Veröffentlicht wird dann einmal die Woche ein nichts sagender Text mit 500 Wörtern Umfang. Hier wird Augenwischerei betrieben.

Ich habe schon zahlreiche Projekte mit schrecklichem Content gerankt. Jedoch noch nie eins mit schrecklichen Backlinks.

Soll das heißen, dass Content egal ist? Natürlich nicht. Sonst würde ich mir nicht die Mühe machen und regelmäßig ellenlange Blogposts wie diesen veröffentlichen. Content hilft sehr dabei mit der potentiellen Kundschaft in Kontakt zu treten, seine Expertise unter Beweis zu stellen und organische Backlinks anzuziehen. Jedoch wird man mit guten Inhalten alleine nicht die obersten Positionen für interessante Suchanfragen erobern können.

Die Wichtigkeit der Backlinks hat sich kaum verändert. Verändert hat sich jedoch, was für Links erstrebenswert sind. Qualität schlägt Quantität. Die Zeiten in denen man den Algorithmus mit Footerlinks und Sidebarlinks austricksen konnte sind lange vorbei. Kontextuelle Links auf etablierten und themenrelevanten Websites sind das Ziel der Linkbuilder geworden.

Wenn Links auf den richtigen Seiten gesetzt werden und natürlich erscheinen, wird der Traffic der Website stetig steigen. Diesen Ansatz verfolgt Sacando seit seiner Gründung und hat damit für alle Kunden und eigenen Projekte gute erstklassige Ergebnisse erzielt.

Solche Links aufzubauen erfordert viel Geduld und Kreativität. Zwar gibt es noch immer Mittel und Wege schnellere Erfolge zu erzielen, doch sind diese mit einem gewissen Risiko verbunden. Wer nachhaltige und dauerhaft gute Rankings haben will, findet hier nun 6 Möglichkeiten effektive Links aufzubauen.

1. Backlinks aufbauen durch Kontakt zu Influencern

In jeder Branche gibt es bekannte Persönlichkeiten die ein großes Publikum erreichen. Das sind Menschen mit denen du zusammen arbeiten solltest. Im ersten Schritt geht es darum eine Liste mit allen zu erstellen. Wer in der Branche hat eine große Fangemeinschaft in den sozialen Netzwerken und viele Website-Besucher? Es sollte nicht schwer sein 20-50 Namen inklusive Domain ausfindig zu machen.

Große Unternehmen sollten nicht auf dieser Liste landen. Nur Websites bei denen man problemlos Kontakt zum Besitzer aufnehmen kann. Wer in der Automobilindustrie ist, wird wohl kaum Kontakt zu Dieter Zetsche, CEO von Mercedes, erreichen können. Beim Erstellen der Liste sollte man sich nicht zu sehr auf die üblichen SEO Werte wie Domain Authority, Trust Flow und Sichtbarkeitsindex versteifen. Alle Blogs mit einer aktiven Leserschaft sind interessant.

Im Anschluss gilt es eine Verbindung herzustellen und nicht einfach einen Gastbeitrag zu pitchen. Von diesen bekommen sie monatlich etliche. Sobald man sich etwas näher kennen gelernt hat, wird es deutlich leichter eine Verlinkung zu ergattern. Besonders wenn man guten Content auf der eigenen Website hat und einen erstklassigen Gastbeitrag anbietet.

2. Autoren und Journalisten bestechen

Backlinks aufbauen - hier wechselt viel Geld den BesitzerBestechen klingt etwas hart, aber im Grunde ist es sehr zutreffend. Links werden schon seit geraumer Zeit verkauft. Für unsere Projekte haben wir Links auf den größten Websites der Welt gekauft. Die Autoren werden den ganzen Tag von allen möglichen Leuten gefragt ob sie nicht irgend welche Inhalte für sie veröffentlichen möchten. Im Postfach finden sich wahrscheinlich täglich 100 Pitches. Weshalb sollte ein Angestellter sie lesen? Etwas Geld hilft dabei die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Geld regiert die Welt.

Über das Thema redet niemand und so scheint es, dass keine Links mehr gekauft würde. Tatsächlich blüht der Markt wie nie zuvor. Selbst die ganz großen kaufen regelmäßig Links und haben damit Erfolg.

Besonders Onlinemagazine wie Focus, Zeit und ähnliche verkaufen Links die sich toll auf die Rankings auswirken können.

3. Infografiken verteilen

Infografiken sind voll im Trend. Sie können Informationen gut visuell darstellen und haben gutes Potential viral zu gehen. Das resultiert in viel Traffic und einigen Backlinks. Blogger sind ganz heiß auf sie, können sie aber in der Regel nicht selbst entwerfen. Wer etwas Geld in die Hand nimmt kann einen Freelancer beauftragen eine schöne Infografik zu erstellen und diese einem Blogger in seiner Branche anbieten. Als Gegenleistung muss dieser einen Link darunter setzen. Die Erfolgsrate ist hier besonders hoch.

4. Interviews geben

Ein Interview ist bestens geeignet um neue Leser zu erreichenWer es ernst mit seiner Selbstständigkeit meint bildet sich fortlaufend weiter. Auch unsere Kunden gehören zu Experten auf ihrem Gebiet. Es gibt etliche Nachrichtenportale und Fachmagazine, die auf der Suche nach Menschen mit Knowhow sind und diesen ein paar Fragen sollten möchten. Die eigene Expertise oder die der Kunden anzubieten ist eine tolle Möglichkeit mit Bloggern und Journalisten in Kontakt zu kommen.

Zeige ihnen wie sie von dir oder deinem Kunden als Experten profitieren könnten. Mache ihnen klar in welchen Gebieten du ein Experte bist und was du bisher erreicht hast. Es hilft ständig erreichbar zu sein und alle wichtigen Kontaktinformationen zu hinterlassen.

5. Kostenfreie E-Books

Langsam aber sicher erstickt das Internet an E-Books. Jeder Blog bietet eines an, wenn man sich nur in den E-Mailverteiler einträgt. Anschließend bekommt man von einem Autoresponder den Downloadlink geschickt, lädt es herunter und ist maßlos enttäuscht. Anstatt der angepriesenen Geheimnisse warten nur die absoluten Basics des letzten Jahres. Es dauert nicht lange bis man sich wieder aus dem Verteiler austrägt.

Wenn man jedoch tatsächlich etwas interessantes zu erzählen hat, dann sind E-Books eine tolle Möglichkeit viele Menschen zu erreichen, sich selbst als Experte zu positionieren und einige tolle Backlinks anzuziehen.

Hier sollte man jedoch keine Kosten und Mühen scheuen und tatsächlich etwas schaffen, dass der ganzen Branche einen wahren Mehrwert liefert. Im Bereich SEO wäre das beispielsweise eine Liste aller kostenfreien und kostenpflichtigen Presseportale mit allen relevanten SEO-Werten dieser. Aber auch ein Bäcker, Friseur, Anwalt, Arzt oder ähnliches kann ein E-Book mit Mehrwert schreiben und dafür Backlinks ernten.

6. Für wohltätige Zwecke spenden

Wer für einen Kunden arbeitet hat in der Regel ein Budget das er nutzen kann. Hier kann man der Gesellschaft etwas zurück geben und dennoch die eigenen Ziele nicht aus dem Auge verlieren.

In jeder Stadt gibt es die Möglichkeit für einen wohltätigen Zweck zu spenden. In vielen Fällen wird man dafür als Spender in einer Liste genannt. Oft besteht die Möglichkeit einen Link zu einer Website dort unterzubringen. Auch wenn aktuell keine Unterseite mit Spendern + Link existiert, sind viele bereit einen Link gegen eine Spende zu tauschen. Diese Seiten sind üblicherweise sehr stark und haben viel Trust.

Suche dir ein lokales Projekt, dessen Ziele du sinnvoll findest aus und trete mit den Verantwortlichen in Kontakt.

Mein Fazit

Ohne Links hast du keine Chance zu ranken. Mit diesen 6 Linkquellen kannst du sehr hochwertige Backlinks aufbauen, die deinen Traffic erhöhen werden. Auch Unternehmen die ein ausreichendes Budget haben um eine Agentur zu beauftragen sollten wissen wie Links generiert werden können. So können sie die Arbeit unterstützen, oder bei der Vergabe des Auftrages im Interview die richtigen Fragen stellen.

Die Website sollte zu jeder Zeit möglichst sicher sein

Die Website vor einer Google Abstrafung schützen

Für uns SEOs ist es eines der schlimmsten Gefühle der Welt. Man wacht morgens auf, frühstückt, wirft den Computer an, loggt sich in den RankTracker ein und plötzlich stockt einem der Atem. Überall sieht man rote Zahlen und alle Keywords sind stark gefallen, oder ganz aus dem Index geworfen wurden.
Von einem Moment zum anderen ist der Traffic, die Leads, die Verkäufe und auch das Einkommen verschwunden.
Google hat dafür gesorgt, dass man einen schrecklichen Tag erleben muss.

Genau das erleben SEOs und Unternehmer rund um die Uhr an jedem Tag des Jahres. Manchmal ist es nur ein kleiner Fehler, oder sogar die Konkurrenz schuld.

Häufig hört man von Änderungen im Google-Algorithmus wenn sie von dem Unternehmen bekannt gegeben werden. Ja, es gibt Pandas, Pinguine und Kolibris aus dem Google-Zoo die man fürchten sollte. Wer aber glaubt, dass es nicht weitere geheime Algorithmen gibt, die sich nur damit beschäftigen Websites aus dem Index zu kicken, der sollte mal einen Besuch beim Doc einplanen.

In Wahrheit werden andauernd Websites abgestraft und auch die großen Player der Branchen sind davor nicht sicher, auch wenn sie sehr viel Geld in AdWords ausgeben. Viele große Websites wie beispielsweise Expendia.com haben über Nacht einen Großteil ihres Traffics verloren. Im genannten Beispiel geschah dies, weil Links gekauft wurden.

Es wurde aufgedeckt, dass Expendia Webmastern Geld dafür bot einen Link zu ihnen einzufügen. Die mediale Aufmerksamkeit war groß, da sie sich keine Mühe gaben ihre Aktion zu verheimlichen. Sie schrieben jeden Blogger der Nische unverblümt an.

Obwohl ich mir sicher bin, dass bei großen Websites eher ein Auge zugedrückt wird, oder zumindest zunächst eine Verwarnung ausgesprochen wird, musste hier eine Reaktion geschehen. Expendia wollte offensichtlich die Rankings mit Geld beeinflussen und wenn Google das zugelassen hätte, wäre dies ein Schlag ins Gesicht für all jene gewesen, die im Vorfeld abgestraft wurden. Im Anschluss kamen Verschwörungstheoretiker ans Tageslicht die behaupteten, dass Google alle großen PPC Kunden abstrafen würde, damit diese gezwungen seien ihre AdWords Budget noch weiter zu erhöhen.

Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch Websites die abgestraft werden, ohne dass sie etwas falsch gemacht hätten. Sie fielen der Konkurrenz und ihrer Negativen SEO zum Opfer. Ich wurde schon öfters von ahnungslosen Unternehmern angesprochen und gefragt was passiert sei. Das traurige ist, dass die Rankings von genau diesen von der Konkurrenz leicht zerstört werden können. Aus diesem Grund sollte jeder wissen, dass er auch abgestraft werden kann, wenn er gar keine Suchmaschinenoptimierung betreibt.

Es gibt zwar Arten von Abstrafungen mit denen Google einen erwischen kann:

1. Vom Algorithmus ausgehende Abstrafungen

Der alles erfassende Google Algorithmus ist stets wachsamDas sind die ganz normalen Abstrafungen die vom Google-Zoo ausgehen. Die Algorithmen werden ständig verbessert und suchen eingeständig nach Leuten die Google hinters Licht führen wollen. Wer die Richtlinien bricht muss sich nicht fragen ob er erwischt wird, sondern eher wann.
Die Google Mitarbeiter gehören zu den besten und intelligentesten der Welt. Es ist dämlich zu denken, dass sie einen niemals schnappen werden. Damit will ich nicht sagen, dass man mit Blackhat Taktiken kein Geld verdienen könne. Es gibt viele SEOs die dadurch sehr reich geworden sind. Ihnen muss jedoch bewusst sein, dass jedes gestartete Projekt eines Tages aus dem Index fliegen wird und somit wertlos ist. Gute Blackhats haben in diesem Moment bereits 5 neue Websites in den Startlöchern.

2. Manuelle Abstrafungen

Im Gegensatz zu einer vom Algorithmus ausgehenden Abstrafung wird man von Google benachrichtigt, wenn eine manuelle Abstrafung vorgenommen wurde. Diese kann man über die Google Webmaster Tools auslesen.
Google hat eine riesige Abteilung die sich nur damit beschäftigt nach Websites zu suchen die die Richtlinien verletzt. Sie suchen nach zweifelhaften Praktiken und gekauften Links.
Auch wenn man selbst keine Suchmaschinenoptimierung betreibt sollte man hin und wieder in GWT hineinschauen und überprüfen ob man eine Abstrafung bekommen hat. So kann man überprüfen, ob ein Konkurrent böse geworden ist.

Wie kann man sich nun vor Abstrafungen schützen?

Niemand kann einem garantieren, dass die Website ewig sicher bleiben wird. Kunden die das von uns verlangen werden immer abgelehnt. Viel zu häufig kommt es vor, dass der Unternehmer selbst an der Website “mitarbeitet”, die Konkurrenz einen Angriff startet, oder Google eine vollkommen sinnfreie Abstrafung durchführt. Hier gibt es kein Gericht das einen unter Berücksichtigung der Gesetze verurteilt. Vielmehr drückt ein gelangweilter Mitarbeiter auf einen Knopf und die Website ist im Eimer.

Dennoch gibt es einige Regeln an die man sich halten sollte um die Lebensdauer einer Website enorm zu verlängern.

1. Für den Leser und nicht für Google schreiben

Wer auf seiner Website schlechte oder zusammenkopierte Inhalte postet, der bittet Google quasi um eine Abstrafung. Die Artikel müssen nicht nur hochwertig und gut recherchiert sein, sie müssen in erster Linie dem Leser gefallen und ihm das bieten, was er gesucht hat.
Es gibt zwar etliche Websites die sehr lange Texte veröffentlichen, in denen zahlreiche Longtail Keywords vorkommen. Sie ranken zu Beginn auch gut, aber was passiert anschließend?
Die Besucher landen auf der Website, werden aber nicht so Leads oder Kunden konvertiert. Ohne diesen entscheidenden Schritt kann man kein Geld verdienen.

2. Sinnvoll mit Gastbeiträgen umgehen

Gastbeiträge sind sehr schnell sehr populär geworden und sind noch immer eine gute Möglichkeit saubere Links von relevanten und starken Websites zu bekommen. Es ist jedoch wichtig, dass man das Ganze intelligent angeht.

Wichtig ist, dass man in einem für den Autor angelegten Feld einen Link platziert. Bei Gastbeiträgen sollte dieser immer die Marke ans Ankertext haben. In meinem Fall würde ich also “Sacando” verwenden und nicht “SEO Köln”. Wenn ein Google Mitarbeiter einen Blick auf die Backlinks wirft, fallen diese schnell auf und die Alarmglocken gehen an.
Gastbeiträge sind nicht tot und werden auch niemals sterben, egal was dazu gesagt wird. Links mit der Marke als Ankertext sind toll und helfen dabei schnell mit gutem Content für Longtails gefunden zu werden.

3. Die Inhalte über der Faltlinie präsentieren

Es gibt einen Algorithmus der genau darauf achtet, wo der Content zu finden ist und wie die Website generell aussieht. Er wurde eingeführt um Websites abzustrafen, die oberhalb voller Werbung waren und unten nach einigem Scrollen erst den Text hatten. Indem der Text nach oben bewegt wird, vermeidet man abgestraft zu werden und gibt dem Leser was er sucht.

Niemand möchte auf eine Website gelangen und Ewigkeiten scrollen bevor man etwas lesen kann. Außerdem ist es keine gute Idee die Inhalte zu sperren und den Besucher zu zwingen ihn mit einer Aktion zu entsperren. Üblicherweise muss man ein Werbeangebot ausfüllen, oder die Website auf Facebook teilen. Bei einer manuellen Überprüfung führt dies mit Sicherheit zu einer Abstrafung und wenn die Crawler die Seite nicht vernünftig auslesen können passiert selbiges.

4. Die Website mit einem Sicherheitsplugin schützen

Jeden Tag werden tausende Websites gehackt und die Besitzer merken es nicht. Die Website sollte zu jeder Zeit möglichst sicher seinAnschließend werden die Links so verändert, dass sie dem Hacker dienlich sind. In der Regel führen sie zu sehr unseriösen und betrügerischen Websites. Google merkt das direkt und straft gegebenenfalls ab.

Wer WordPress verwendet sollte das Plugin iThemes Security verwenden. Es ist kostenfrei und schützt einen vor den meisten automatisierten Attacken sehr zuverlässig. Alle Plugins sollten zudem stets auf dem neuesten Stand sein.

Ein weiterer Tipp ist, dass man als Login nicht “admin” verwenden und den WordPress Loginpfad abändert. Auch die Verwendung von HTTPS dient der Sicherheit.

5. Kommentare, Profile und Gastbeiträge ständig beobachten

Es ist toll wenn die Leser sich einbringen, Kommentare verfassen und Gastbeiträge anbieten. Google liebt das. Dennoch solltest du in jedem Fall darauf achten, dass du diese Inhalte ständig kontrollierst. Jeder einzelne Kommentar zu deinem Beiträgen sollte zunächst von dir freigeschaltet werden sollen. Gastbeiträge solltest du genau unter die Lupe nehmen und Korrektur lesen. Du bist dafür verantwortlich was auf deiner Website publiziert wird. Immer wenn ein Link zu einer unseriösen Quelle von dir ausgeht, lässt dich dies in einem schlechten Licht erscheinen.

6. Ein Auge auf die vorhandenen Backlinks werfen

Wer keinen aktiven Linkaufbau betreibt wird sich wohl eher weniger mit den eigenen Backlinks beschäftigen. Die meisten KMUs setzen hin und wieder einen Link, oder bauen diese organisch auf. Tools wie Ahrefs die Backlinks anzeigen werden da nicht genutzt.

Diese Unachtsamkeit macht es den Kontrahenten sehr leicht innerhalb kurzer Zeit tausende Backlinks mit hartem Ankertext aufzubauen und so für eine Abstrafung zu sorgen. Wer jedoch wachsam ist erkannt das schnell und kann so einen Angriff abwenden.

7. Harte Ankertexte vermeiden

Vor einiger Zeit war es ausgesprochen leicht mit harten Ankertexten erstklassige Platzierungen zu erreichen. Wer beispielsweise für den Suchbegriff “Rechtsanwalt Köln” gefunden werden wollte, erstellte einfach alle Links mit diesem Ankertext. Heute ist das ein sehr gefährliches Unterfangen. Lieber sollte man die Marke als Ankertext verwenden. Auch Phrasen wie “weitere Informationen hier” oder “mehr darüber erfahren” sind hilfreich.

Mit steigender Autorität der Website werden sich auch die Platzierungen in Google stetig verbessern. Hin und wieder ein harter Ankertext schadet nicht, jedoch sollte man es in keinem Fall übertreiben. Diversifizierung ist hier das Stichwort.

8. Schlechte Links disavowen

Nachdem Google endlich verstanden hatte, dass negatives SEO existiert und hervorragend funktioniert, wurde das Disavow Tool eingeführt. Hier kann man Verlinkungen die zu einer im GWT Konto eingetragenen Website führen für ungültig erklären. Wer bei einem SEO Angriff schnell reagiert kann eine Abstrafung in der Regel abwenden.

Reconsider Request – Ja oder Nein?

Wer von Google abgestraft wurde hat die Möglichkeit seine Fehler zu beseitigen und Google darum zu bitten die Entscheidung zu überprüfen. Viele SEOs sind der Meinung, dass sich all die Mühe nicht lohnt und man lieber sofort mit dem Aufbau einer neuen Website beginnt. Meiner Meinung nach ist das nicht immer der richtige Weg. Wer viel Zeit und Geld in ein Projekt investiert hat und durch kleinere Fehler abgeschossen wurde, sollte diese beheben und sich anschließend an Google wenden. Ich habe bereits öfters erlebt, dass es funktioniert hat. Mindestens genau so oft wurde die Abstrafung aber nie wieder aufgehoben.

Mein Fazit

Jeder der sich für SEO interessiert, seine eigene Website optimiert, oder ein Unternehmen dafür bezahlt, sollte sich mit Abstrafungen auseinander setzen. Sie treten regelmäßig auf, auch wenn man scheinbar risikolose Strategien anwendet. Das Dilemma ist: Wer Links aktiv aufbaut bricht die Google Richtlinien und wer es nicht tut wird niemals ganz vorne ranken.

Nutze diese Ratschläge um dein Risiko zu minimieren, aber sei dir darüber im Klaren, dass niemand sicher ist.

Merken

Traffic auf Website erhöhen – ohne Content und Links

Jeder Unternehmer ist an mehr von Google stammendem Traffic auf die eigene Website interessiert. Wie man diesen jedoch steigern kann ist schwierig. Die gängigsten Wege sind neue Inhalte zu verfassen, oder Linkaufbau zu betreiben. Beides ist ziemlich aufwändig und teilweise kostspielig.

Es gibt jedoch Mittel und Wege auch ohne neuen Content und neue Links den organischen Traffic kostenfrei anzukurbeln. Interesse geweckt?

Lücken in bestehendem Content stopfen

Die meisten Websitebetreiber haben bereits viele tausend Wörter geschrieben und nahezu überall versucht einen Backlink zu ergattern. Manchmal vergessen wir vor lauter neuer Texte, dass dies nicht die einzige Möglichkeit ist neuen Traffic zu generieren. Mit etwas Fleiß kann man dafür sorgen, dass bereits bestehende Texte besser in Google gefunden werden können, ohne dass man Links zu ihnen aufbaut!

Schritt 1: Die existierenden Rankings identifizieren

Der erste Schritt ist zu überprüfen, für welche Suchbegriffe die Website aktuell auffindbar ist. Das beste Tool um dies zu tun ist SemRush. Hier einfach die Domain in das Feld “Domain-Übersicht” eingeben und bei “Organische Top-Keywords” auf “Vollständigen Bericht anzeigen” klicken.

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Hier sieht man schnell, für welche Suchbegriffe die einzelnen Artikel auf der Website aufgefunden werden können.

Üblicherweise wird man nicht immer auf dem ersten Platz gelistet, häufig sogar nur auf der zweiten Seite oder noch schlechter. Dies gilt es nun zu ändern.

Schritt 2: Die Konkurrenz ausspähen

Bevor wir uns daran setzen den Content zu überarbeiten, wollen wir einen Blick auf die Konkurrenz werfen.

Wenn man sich nicht auf den ersten Plätzen findet liegt es nahe, dass es Konkurrenten gibt, die bessere Inhalte zu dem Thema veröffentlicht haben.

Mit einer Google Suche finden wir schnell alle Konkurrenten:
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Anschließend gilt es JEDER Seite einen Besuch abzustatten. Welche Aspekte des Contents sind besser als die eigenen?

•    Ist die Qualität des eigenen Contents besser oder schlechter?
•    Wird das Thema in ausreichender Länge und Tiefe behandelt?
•    Welche Unterthemen werden auf der eigenen Website nicht angesprochen?
•    Findet der Nutzer alle wichtigen Informationen?
•    Wie kann der Content verbessert werden?
•    Gibt es Bilder oder Diagramme die den Text aufwerten könnten?
•    Lassen sich informative Videos finden die den Besuchern einen Mehrwert bieten?

Es ist wichtig, dass man hier ehrlich zu sich ist und eingesteht, dass andere sich mehr Mühe gegeben haben und mit Recht eine bessere Position erlangt haben. Nur so kann man daran arbeiten das zu ändern.

Schritt 3: Den Content optimieren

Jetzt wo uns bewusst ist gegen wen wir antreten, ist es an der Zeit am Content zu arbeiten.

Im Grunde ist es simpel: Der Inhalt muss besser sein als der der Konkurrenz. Außerdem muss er alle Fragen des Suchenden beantworten.

Durch die Analyse der Konkurrenz hat man einen guten Eindruck davon, was dem eigenen Content noch fehlt.
Der Text sollte ausgeschmückt werden, aber…

•    er sollte nicht komplett umgeschrieben werden
•    die URL muss erhalten bleiben
•    es soll kein neuer Inhalt zum gleichen Thema veröffentlicht werden

Fehlende Antworten ergänzen

Durch die gefundenen Keywords wird schnell deutlich, wonach die Besucher suchen. Häufig werden nicht alle Fragen ausführlich genug erläutert. Ein paar ansprechende Bilder und eine Schritt-für-Schritt Anleitung helfen sehr und finden auch bei Google Gefallen.

Die Suchbegriffe einbauen

In letzter Zeit wird sehr viel über die Intention des Besuchers gesprochen. Darüber gibt es mittlerweile so viele Artikel, Videos und Grafiken, dass man den Eindruck bekommen könnte, dass Keywords gar keine Relevanz mehr haben.

Das ist falsch!

Keywords sind noch immer ein sehr wichtiges Instrument für Google um zu verstehen, worum es auf einer Website geht. Zwar sind sie längst nicht mehr der einzige Rankingfaktor, aber trotzdem einer der wichtigsten.

Falls es Suchbegriffe gibt für die bisher keine zufrieden stellenden Platzierungen erreicht wurden, sollten diese häufiger in den Text eingebaut werden. Vor allem gilt das für Überschriften und Zwischenüberschriften.

Je mehr neuer Text hinzugefügt wird, desto einfacher ist es die Keywords zu inkludieren.

Lesetipp: Die Vorteile von HTTPS

Den Besucher länger auf der Website halten

Die Dauer der durchschnittlichen Besucherzeit ist mittlerweile ein wichtiger Rankingfaktor. Jeder sollte sich Gedanken darüber machen, wie man den Nutzer und potentiellen Kunden länger bei sich behalten kann.

Hier sind einige meiner Vorschläge:

•    Die Länge des Contents – Je mehr es zu lesen gibt, desto länger wird der Besucher zum Lesen brauchen. Voraussetzung: Die Inhalte sind interessant.
•    Multimediale Inhalte – Videos und Audios helfen dabei den Besucher länger bleiben zu lassen und erhöhen den Mehrwert.
•    Interne Verlinkungen – Durch Verlinkung anderer interessanter Artikel kannst du den Leser auf weitere relevante Texte hinweisen.

Hier ein interessantes Video von Matthew Wooddward zum Thema neue Rankingfaktoren

Schritt 4: Dem Content einen Schubs geben

Hier sind ein paar Möglichkeiten einige Positionen mit einfachen Mitteln zu steigen:

•    Einen Titel schreiben der zum Klicken anregt – Häufig angeklickte Titel tragen dazu bei, dass die Rankings sich schnell verbessern.
•    Interne Links einbauen – Je mehr interne Links auf den Artikel führen, desto besser wird er platziert werden.
•    Für etwas Traffic sorgen – Durch das Teilen in Sozialen Netzwerken und eine Newsletter kommen interessierte Besucher die den Content lesen und somit Google zeigen, dass er gut ist.

Fazit

Die Strategie habe ich bereits für etliche Kunden und eigene Projekte verwendet und stets sehr gute Ergebnisse erzielen können. Vor allem bei informativen Inhalten funktioniert das sehr gut.

Der zusätzliche Traffic kann zu einer großen Umsatzsteigerung führen. Nach einigen Durchgängen weiß man zudem genau was bei der Erstellung von Content wichtig ist und verbessert somit seine Fähigkeiten als Texter.

Lesetipp: 11 SEO Fehler die Anfänger vermeiden müssen